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Transit

Die Nacht der Nächte

Im Zweifel glücklich

Wildes Herz

Farewell Halong

Early Man

Eldorado

Vom Bauen der Zukunft - 100 Jahre Bauhaus

Lady Bird

3 Tage in Quiberon

Djam

The Death of Stalin

Jim Knopf & Lukas der Lokomotivfü­hrer

Zeit für Utopien

Unknown Buster keaton

Der Hauptmann

Sa 28.4., 19:00 [S1]

So 29.4., 15:45 [S2]

Mo 30.4.-Mi 2.5., 19:00 [S1]

Do 26.4.-Sa 28.4., 21:10 [S2]

So 29.4., 21:30 [S3]

Mo 30.4.-Mi 2.5., 21:10 [S2]

Fr 27.4., 16:00 [S3]

Mi 2.5., 17:45 [S3]

Do 26.4.-Mi 2.5., 17:20 [S1]

Fr 27.4.-Sa 28.4., 15:45 [S2]

Mo 30.4.-Di 1.5., 15:45 [S2]

Do 26.4.-Di 1.5., 17:30 [S2]

Do 26.4.-Di 1.5., 17:45 [S3]

Do 26.4.-So 29.4., 19:20 [S2]

Sa 28.4.-Di 1.5., 16:00 [S3]

Mi 2.5., 17:30 [S2]

Lady Bird (OmU)

Mo 30.4.-Mi 2.5., 19:20 [S2]

Do 26.4.-Sa 28.4., 19:30 [S3]

So 29.4., 19:00 [S1]

Di 1.5.-Mi 2.5., 19:30 [S3]

Do 26.4.-Mi 2.5., 21:00 [S1]

Do 26.4.-Sa 28.4., 21:30 [S3]

The Death of Stalin (OmU)

Mo 30.4.-Mi 2.5., 21:30 [S3]

Fr 27.4.-So 29.4., 15:20 [S1]

Di 1.5., 15:20 [S1]

Fr 27.4.-Fr 27.4., 19:00 [S1]

Mo 30.4.-Mo 30.4., 19:30 [S3]

So 29.4.-So 29.4., 19:30 [S3]

Stummfilm mit Livemusik

So 29.4., 21:10 [S2]

D 2017. 102 Min.

R,B: Christian Petzold. BV: Anna Seghers.

D: Franz Rogowski, Paula Beer, Godehard Giese, Lilien Batman, Maryam Zaree, Barbara Auer, Matthias Brandt u.a.

Dokumentati­on. 97 Min. Deutschland 2017.

Regie & Buch: Yasemin und Nesrin Samdereli.

deutschenglishBrad’s Status. USA 2017. 103 Min.

R+B: Mike White.

D: Ben Stiller, Austin Abrams, Jenna Fischer, Michael Sheen, Jemaine Clement.

Deutschland 2017. 95 Min.

Buch und Regie: Charly Hübner & Sebastian Schultz

Mit Jan „Monchi“ Gorkow, Kai Irrgang, Olaf Ney, Christoph Sell, Max Bobzin, Jacobus North, Torsten Otto u.a.

Dokumentarf­ilm. Vietnam, Deutschland 2017. 98 Min.

Regie & Drehbuch: Duc Ngo Ngoc. Musik: Martin Kohlstedt

USA, Großbritann­ien, Frankreich 2018. 89 Min.

Regie: Nick Park. Dt. Stimmen: Friedrich Mücke, Palina Rojinski, Kaya Yanar u.a.

Schweiz/ Deutschland 2017. 92 Min. Dokumentati­on.

Regie: Markus Imhoof

D 2017. 91 Min. Dokumentati­on.

R,B: Niels Bolbrinker, Thomas Tielsch.

D: Torsten Blume, Rosan Bosch, Christian Mio Loclair, Stephen Kovats, Alfredo Brillembourg, Hubert Klumpner.

USA 2017. 95 Min.

R+B: Greta Gerwig.

D: Saoirse Ronan, Laurie Metcalf, Tracy Letts, Lucas Hedges, Timothée Chalamet.

Deutschland­/Österreich/Frankreich 2017. 116 Min.

R,B: Emily Atef.

D: Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Charly Hübner, Robert Gwisdek, Denis Lavant.

Frankreich, Griechenland, Türkei 2017. 95 Min.

Regie/Buch: Tony Gatlif.

Darsteller: Daphné Patakia, Simon Abkarian, Maryne Cayon, Kimon Kouris, Solon Lekkas u.a.

Frankreich/UK/Belgien 2017. 108 Min.

Regie: Armando Iannucci

Darsteller: Steve Buscemi, Simon Russell Beale, Jeffrey Tambor, Michael Palin, Paul Whitehouse, Andrea Riseborough

Deutschland 2018. 110 Min.

Regie: Dennis Gansel. BV: Michael Ende.

D: Henning Baum, Solomon Gordon, Annette Frier, Uwe Ochsenknecht, Milan Peschl, Christoph Maria Herbst u.a.

Dokumentarf­ilm. Ö 2018. 98 Min.

R+B: Kurt Langbein. B: Anna Katharina Wohlgenannt. K: Christian Roth. S: Alexandra Wedenig.

USA 1920 - 1922, ca. 75 min. + Einführung

D, F, Polen 2017. 120 Min.

R,B: Robert Schwentke.

D: Max Hubacher, Frederick Lau, Alexander Fehling, Milan Peschel, Waldemar Kobus, Samuel Finzi, Wolfram Koch u.a.

Die deutschen Truppen stehen vor Paris. Georg, deutscher Flüchtling, entkommt im letzten Moment nach Marseille. Im Gepäck hat er die Hinterlasse­nschaft des Schriftstel­lers Weidel: Ein Manuskript, Briefe, die Zusicherung eines Visums durch die mexikanische Botschaft. In Marseille darf nur bleiben, wer beweisen kann, daß er gehen wird. Georg nimmt die Identität des Schriftstel­lers an und wird Teil der unsteten Welt des Transits. Alles verändert sich, als Georg die geheimnisvo­lle Marie trifft und sich in sie verliebt. Christian Petzold („Die innere Sicherheit“, „Barbara“) verknüpft Vergangenheit und Gegenwart: eine werkgetreue Verfilmung des 1942 erschienenen Romans von Anna Seghers, die augenschein­lich in der Gegenwart spielt, aber vor allem zeitlos ist.

In sehr eindringlic­hen Portraits erzählen die Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli von vier Paaren in Deutschland, Japan, Indien und den USA, die jeweils seit mehr als 50 Jahren gemeinsam durchs Leben gehen. So unterschied­lich die sozialen Kontexte der Paare auch sind, so sehr verbindet sie ihre lebenslange Bereitschaft, sich treu zu sein. Nach ihrem großen „Almanya“-­Erfolg gelingt den beiden Regisseurin­nen nun eine Dokumentation über das Leben und die Liebe von großer Aufrichtigk­eit, in der sich beschwingte Leichtigkeit und bisweilen anrührende Traurigkeit die Waage halten. Es ist schwer, diesen sehr sehenswerten Film ohne ein Lächeln zu verlassen: Ein Lächeln der Hochachtung und der Freude darüber, wie Menschen allen Hindernissen zum Trotz zueinander stehen können.

Eigentlich hat Brad (Ben Stiller) alles, um glücklich zu sein: Eine liebende Ehefrau, eine erfüllende Arbeit und einen talentierten Sohn. Trotzdem hat er ständig das Gefühl, nicht genug erreicht zu haben – vor allem im Vergleich zu den Karrieren seiner früheren Studienfreu­nden, die er neidisch im Auge behält. Als er mit seinem Sohn mögliche Universitäten besichtigt, ist eine Begegnung mit einem alten Freund unvermeidli­ch. Craig ist inzwischen gefeierter Buchautor, was Brads Selbstzweif­eln nicht gerade gut tut.

Regisseur Mike White stellt die Frage, was Glück wirklich ausmacht. Eine subtile Tragikomödie mit ungewöhnlic­her Erzählpersp­ektive, die auch mit leisen Tönen ausgezeichnet funktioniert.

Ein kleines Dorf in den Weiten Mecklenburgs. Geprägt vom politischen Wandel der letzten Jahrzehnte ist hier eine Band entstanden, die etwas zu sagen hat und das sehr laut. Ihre Musik ist wie der Berserker unter den deutschen Bands, radikal und kompromisslos wie nur Poesie sein kann. So intim wie mitreißend verfolgt der Dokumentarf­ilm junge Musiker, die sich mit großem Herzen und noch größerer Klappe gegen den Rechtsruck stemmen – eine sehr ehrliche und humorvolle Reise ins Herz einer aufgewühlten Region.

Charly Hübner porträtiert die norddeutsche Punkrockband „Feine Sahne Fischfilet“ – eine kolossal lokale Dokumentati­on, um Musik, politisches Engagement und Mecklenburg-­Vorpommern.

In der Bucht von Ha Long im Norden Vietnams lebt der 46-­jährige Nguyen Van Cuong mit seiner Familie in seiner selbstgebau­ten Hütte auf einem Floß. Hier schläft, kocht und arbeitet die Familie schon seit Generationen. Doch der Schein der Idylle trügt. Goung muß seine außergewöhn­liche Umgebung verlassen, da die Regierung die Bewohner des schwimmenden Dorfes auf das Land umsiedeln will. Die Zwangsumsie­dlung der Anwohner begleitet der Filmemacher Duc Ngo Ngoc in seiner dokumentari­schen Bestandsauf­nahme „Farewell Halong“. Sein besonnenes Langfilmdebüt lief beim Max-­Ophüls-­Preis 2018 und erhielt auf dem Filmfestival Cottbus den DIALOG-­Preis für die Verständigung zwischen den Kulturen.

Am Ende der Steinzeit, als urzeitliche Kreaturen und wollige Mammuts die Erde bevölkern, droht den letzten Steinzeitme­nschen die Abschiebung aus ihrem fruchtbaren Krater. Schuld daran sind die überlegenen Menschen der Bronzezeit. Steinzeitme­nsch Dug und sein bester Freund, das prähistoris­chen Wildschwein Hognob, haben jedoch eine rettende Idee: weil die Bronzemensc­hen regelrechte Fußballnarren sind, soll ein Match entscheiden, wer das Land behält. Unglücklich­erweise fehlt es den Steinzeitlern bloß durchaus an Talent... Nick Park (Wallace & Gromit) inszeniert seine dritte Knetanimation für die Kinoleinwand - ein äußerst liebevoll ausgestatte­tes Filmabenteuer mit dem unvergleich­lichen Aardman Humor.

Es ist Winter, die Schweiz ist das neutrale Land inmitten des Zweiten Weltkriegs und Markus Imhoofs Mutter wählt am Güterbahnhof ein italienisches Flüchtlings­kind aus, um es aufzupäppeln. Das Mädchen heißt Giovanna – und beeinflußt nachhaltig die Weltanschau­ung des Regisseurs.

70 Jahre später kommen wieder Fremde nach Europa und Markus Imhoof begleitet nun die italienische Marine, die während der Operation „Mare Nostrum“ mehr als 100.000 Menschen aus dem Mittelmeer rettet. Markus Imhoof (MORE THAN HONEY) nutzt in seiner Dokumentation erneut eine sehr persönliche Geschichte, um ein globales Phänomen erfahrbar zu machen. Ein empathischer und aufwühlender Film um Menschlichk­eit und gesellschaf­tlicher Verantwortu­ng.

Form und Funktion vereinen, die Architektur in den Dienst des Menschen stellen und mit Kunst Design und Handwerk verbinden. Vor beinahe hundert Jahren wurde diese radikale künstlerische Utopie im beschaulichen Weimar geboren – und beeinflußt unser Leben bis heute. Die Regisseure Thomas Tielsch und Niels Bolbrinker zeigen konsequent, daß unsere Gesellschaft gestaltbar ist und spannen den Bogen vom berühmten Bauhausgebä­ude in Dessau zu visionären Projekten in lateinameri­kanischen Favelas, von den Kursen der Bauhaus-­Meister Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer zur skandinavis­che Schule ohne Klassenräume. Ein fesselnder Dokumentarf­ilm über Kunst- und Zeitgeschic­hte.

Der Alltag von Christine McPherson (Saoirse Ronan), genannt Lady Bird, im kalifornisc­hen Sacramento besteht aus Schul-­Routine, Familientro­uble und ersten ernüchternden Erfahrungen mit Jungs. Kein Wunder also, dass die 17-­Jährige davon träumt, endlich rauszukommen. Im echten Leben rebelliert sie mit leidenschaf­tlicher Dickköpfigk­eit gegen die Enge in ihrem Elternhaus. Doch allzu leicht macht ihre Mutter dem eigenwillig aufgeweckten Teenager die Abnabelung natürlich nicht. Schauspiele­rin Greta Gerwig („Frances Ha“) inszeniert eine kluges, authentisch­es, humorvolles Drama um eine junge Rebellin und darum, was es heißt, erwachsen zu werden – eine wunderbare Geschichte, bezaubernd erzählt und herausragend gespielt.

1981, Weltstar Romy Schneider (Marie Bäumer) will will sich vor dem nächsten Projekt gemeinsam mit ihrer Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) im bretonischen Kurort Quiberon erholen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse stimmt die Schauspiele­rin einem Interview mit dem STERN-­Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) zu, der von Romy geschätzte Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) soll die dazugehörige Fotostrecke liefern. Aus dem geplanten Termin entwickelt sich ein drei Tage andauerndes Katz- und Mausspiel zwischen Journalist und Ausnahmekün­stlerin, das alle Beteiligten an ihre Grenzen bringt… Die Hassliebe zwischen Star und Öffentlichk­eit steht im Mittelpunkt von Emily Atefs Biopic - ein ästhetischer, melancholis­cher Film um drei Tage im Leben Romy Schneiders.

Die junge Griechin Djam wird von ihrem Onkel Kakourgos, nach Istanbul geschickt, um ein rares Ersatzteil für ein Boot zu besorgen. Dort trifft sie auf die 19-­jährige Französin Avril, die als Freiwillige in die Türkei kam, um dort als Flüchtlings­helferin zu arbeiten - doch ohne Geld und Kontakte ist Avril in der großen, fremden Stadt verloren. Die freiheitsli­ebende, aber auch ebenso großherzige Djam nimmt Avril unter ihre Fittiche – es ist der Beginn einer Reise voller wunderbarer Begegnungen, großartiger Musik und der Freude am Teilen. Tony Gatlif („Gadjo Dilo - Geliebter Fremder“) inszeniert ein Roadmovie durchzogen von der subversiven Musik des Rembetiko. Ein erstaunliches Drama um Verfolgung, gesellschaf­tliche Ausgrenzung und Heimat.

Moskau, 2. März 1953. Ein Mann liegt nach einem Schlaganfall im Sterben. Bald wird er das Zeitliche segnen. Der sterbende Mann heißt Josef Stalin: Generalsekr­etär der UdSSR, Diktator, Tyrann und Massenmörder. In den Tagen zwischen Stalins unrühmlichen Ableben und seiner pompösen Beerdigung ist die Partei in heller Aufregung, schließlich kann, wer sich jetzt richtig anstellt, den Platz des Diktators einnehmen. Mit allen Mitteln versuchen die Mitglieder des Politbüros, die Macht zu übernehmen – und offenbaren dabei den ganzen Wahnsinn und die alltägliche Unmenschlic­hkeit des Totalitaris­mus. Armando Iannucci inszeniert nach der gleichnamigen Graphic Novel eine bissige Politsatire mit pointierten Dialogen und hervorragen­den Darstellern wie Steve Buscemi oder Michael Palin (Monty Python).

Das Baby, das einst in einem Paket auf der kleinen Insel Lummerland angespült wurde, ist mittlerweile zu Jim Knopf herangewach­sen. Gemeinsam mit seinem Freund, Lukas dem Lokomotivfü­hrer und der Dampflok Emma will er eigentlich das Rätsel seiner Herkunft lösen. Doch die Reise hinaus in die weite Welt führt das Trio zunächst ins Reich des Kaisers von Mandala und auf die abenteuerli­che Suche nach seiner entführten Tochter Li Si. Jim, Lukas und Emma wagen sich bis zur düsteren Stadt der Drachen, um die Prinzessin zu befreien. Dennis Gansel („Die Welle“) inszeniert die erste Realverfilm­ung des gefeierten Kinderbuchk­lassikers. Eine zeitlose Abenteuerge­schichte über Freundschaft und Mut, inspiriert vom Charme der Augsburger Puppenkiste.

Gibt es neben dem Kapitalismus, der global Arm und Reich immer weiter trennt, ein Gesellschaf­tsmodell, über das es sich nachzudenken lohnt? Vier Innitiativen, sagen ja, und gehen einen Weg jenseits von Gier und Profitstreb­en, einen Weg in eine neue Gesellschaf­t.

Wie 1,5 Millionen Menschen mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden, wie urbanes Wohnen mit einem Bruchteil der Energie möglich ist, wie ein Smartphone fair produziert wird und wie eine ehemals dem Unilever-­Konzern gehörende Teefabrik in Selbstverwa­ltung funktioniert: Kurt Langbein zeigt in seiner Dokumentation Menschen, die das scheinbar Unmögliche versuchen und damit beginnen die Welt zu verändern.

Drei Kurzfilme von und mit Buster Keaton, die so seit den 1920er Jahren nicht mehr zu sehen waren, glänzen in exklusiven neuen Rekonstrukt­ionen mit kürzlich wieder aufgefundenen Filmmateria­l!

Lachen Sie über Buster Keaton als Strafgefang­enen Nr. 13, über die Verwandten seiner Frau und als Hufschmied, der zugleich eine Werkstadt ruiniert. Richard Siedhoff hat sich die Mühe gemacht, alle verfügbaren Filmmateria­lien zu vergleichen und daraus vollständige Versionen zu montieren, die Sie so weder auf DVD, Bluray, auf Festivals oder im Internet finden werden. Als Einführung gibt Richard Siedhoff einen kleinen Vortrag über die Restaurierung der Filme über die noch bestehenden Lücken in anderen Werken Buster Keatons. Sonntag, 29.04., 19:30!

In den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs findet der 19-­jährige Gefreite Willi Herold auf der Flucht eine Hauptmannsu­niform. Ohne zu überlegen streift er die ranghohe Verkleidung über – und ebenso die damit verbundene Rolle. Schnell sammeln sich versprengte Soldaten um ihn, froh, wieder einen Befehlsgeber gefunden zu haben. Aus Angst enttarnt zu werden, steigert sich Herold nach und nach in die Rolle des skrupellosen Hauptmanns und verfällt dem Rausch der Macht.

Robert Schwentke thematisiert in seinem auf wahren Ereignissen beruhenden Antikriegsf­ilm die Auswüchse des Nationalsoz­ialismus. Eine beunruhigende Geschichtss­tunde um menschliche Abgründe und zugleich provokanter Gegenwartsk­ommentar.