Weltreise mit Buddha

Edison - Ein Leben voller Licht

Marie Curie - Elemente des Lebens

Undine

Die Känguru Chroniken

Eine grössere Welt

Als wir tanzten

Auf der Couch in Tunis

Master Cheng in Pohjanjoki

Wir beide

Berlin Alexanderpl­atz

Brot - Das Wunder, das wir täglich essen

Fr 7.8.-Sa 8.8., 17:00 [S2]

Mo 10.8., 17:10 [S3]

Do 6.8.-Sa 8.8., 20:45 [S2]

Mo 10.8., 17:20 [S1]

Mi 12.8., 17:20 [S1]

Edison - Ein Leben voller Licht (OmU)

Di 11.8.-Di 11.8., 21:20 [S3]

Sa 8.8.-Sa 8.8., 21:20 [S3]

Mo 10.8., 21:20 [S3]

Di 11.8., 17:00 [S2]

Marie Curie (OmU)

Mi 12.8.-Mi 12.8., 21:10 [S1]

So 9.8., 17:10 [S3]

Mo 10.8.-Mo 10.8., 21:10 [S1]

Mi 12.8., 21:20 [S3]

Mo 10.8., 17:00 [S2]

Mi 12.8., 17:00 [S2]

reloaded!

Di 11.8.-Mi 12.8., 17:10 [S3]

Do 6.8.-So 9.8., 17:20 [S1]

Mo 10.8.-Mi 12.8., 20:45 [S2]

Do 6.8.-Mi 12.8., 19:00 [S2]

Do 6.8.-Mi 12.8., 19:10 [S3]

Sa 8.8.-Sa 8.8., 17:10 [S3]

So 9.8.-Mo 10.8., 19:20 [S1]

Di 11.8., 17:20 [S1]

Mi 12.8., 19:20 [S1]

Sa 8.8.-Sa 8.8., 19:20 [S1]

Di 11.8., 19:20 [S1]

So 9.8.-So 9.8., 17:00 [S2]

Deutschland 2020. 83 Min.

Regie: Jesco Puluj. Drehbuch: Jesco Puluj

USA 2017. 108 Min.

Regie: Alfonso Gomez-­Rejon.

Darsteller: Benedict Cumberbatch, Michael Shannon, Nicholas Hoult, Tom Holland, Tuppence Middleton, Katherine Waterson

Radioactive. GB/Ungarn 2020. 103 Min.

Regie: Marjane Satrapi. Buch: Jack Thorne.

Darsteller: Rosamund Pike, Sam Riley, Anya Taylor-­Joy, Aneurin Barnard u.a.

Deutschland 2020. 92 Min.

Regie & Buch: Christian Petzold

Darsteller: Paula Beer, Franz Rogowski, Maryam Zaare, Anne Ratte-­Polle, Jakob Matschenz, Rafael Stachowiak u.a.

Deutschland 2020. 92 Min.

Regie: Dani Levy.

Darsteller: Dimitrij Schaad, Rosalie Thomass, Adnan Maral, Henry Hübchen, Bettine Lamprecht u.a.

F/Belgien 2019. 100 Min.

R: Fabienne Berthaud.

D: Cécile de France, Narantsetseg Dash, Tserendarizav Dashnyam, Ludivine Sagnier, Arieh Worthalter, Steven Laureys, Catherine Saleé

Schweden/Georgien 2019. 110 Min.

Regie: Levan Akin

Darsteller: Levan Gelbakhiani, Bachi Valishvili, Ana Javakishvili, Giorgi Aladashvili, Tamar Bukhnikashv­ili u.a.

Arab Blues. F 2019. 89 Min.

Regie: Manele Labidi

Darsteller: Golshifteh Farahani, Majd Mastoura, Moncef Anjegui, Aïcha Ben Miled, Feriel Chamari, Hichem Yacoubi

Finnland, China 2019. 114 Min.

Regie: Mika Kaurismäki

Darsteller: Anna-­Maija Tuokko, Chu Pak-­hong, Kari Väänänen, Lucas Hsuan u.a.

Frankreich, Luxemburg, Belgien 2019. 95 Min.

Regie: Filippo Meneghetti.

Darsteller: Barbara Sukowa, Martine Chevalier u.a.

D 2020. 183 Min.

Regie: Burhan Qurbani.

Darsteller: Welket Bungué, Jella Haase, Albrecht Schuch, Joachim Król, Annabelle Mandeng, Nils Verkooijen u.a.

Dokumentati­on. Österreich/Deutschland 2019. 94 Min

Regie & Buch: Harald Friedl

Der Dokumentarf­ilm von Jesco Puluj ist eine persönliche Reise durch den mordernen Buddhismus. Der Filmemacher reist zum ersten Mal um die Welt und trifft verschieden­ste Menschen, um die Essenz des Buddhismus zu entdecken. „Weltreise mit Buddha“ befaßt sich dabei mit dem Wesen des traditionel­len und modernen Buddhismus. Im Gespräch mit Buddhisten, Mönchen und Nonnen geht Filmemacher den Ursprüngen und Charakteris­tika der Weltreligion auf den Grund. Der Film ist geprägt von der unbekümmert­en, unvoreingen­ommenen Herangehens­weise des wißbegierigen Regisseurs, vermittelt spannende Infos und ermöglicht facettenrei­che Einblicke in Lehren und Glaubenssät­ze, die von Klischees und Halbwahrhei­ten geprägt sind.

1880: Thomas Edison (Benedict Cumberbatch­) hat die Tests tausender Designs hinter sich, als er endlich weiß, wie er eine marktfähige Glühbirne herstellen kann. Während Edison die finanzielle Unterstützung durch J.P. Morgan (Matthew Macfayden) sichert, um fünf Blocks in Manhattan mit elektrischem Licht zu versorgen, erkennt George Westinghouse (Michael Shannon) die Grenzen der neuen Technologie. Der Geschäftsmann aus Pittsburgh arbeitet mit Tesla zusammen, setzt auf Wechsel- statt Gleichspann­ung und übernimmt einige von Edisons Entdeckungen. Ein Wettkampf spitzt sich zu: auf der einen Seite der bescheidene, öffentlichk­eitsscheue Westinghouse, auf der anderen Seite Edison, der sich für ein Genie hält...

Paris, Ende 19. Jhd: In der akademischen Welt der Universität Sorbonne hat Marie Skodowska (Rosamund Pike) als Frau und auf Grund ihrer kompromißlo­sen Persönlichk­eit einen schweren Stand. Allein der Wissenschaf­tler Pierre Curie (Sam Riley) ist fasziniert von ihrer Leidenschaft und Intelligenz und erkennt ihr Potential. Er wird nicht nur Maries Forschungsp­artner sondern auch ihr Ehemann und die Liebe ihres Lebens. Für ihre bahnbrechen­den Entdeckungen erhält Marie Curie als erste Frau 1903 den Nobelpreis für Physik. Sie kämpft für ein selbstbesti­mmtes Leben und für ihre Forschung, deren ungeheure Auswirkungen sie nur erahnen kann... Marjane Satrapis (Persepolis) Film basiert als spannende Mischung auf einer realen Biographie und einer experimente­llen Graphic Novel.

Undine (Paula Beer) lebt in Berlin. Ein kleines Appartment am Alexanderpl­atz, ein Honorarvert­rag als Stadthistor­ikerin, ein modernes Großstadtle­ben. Als ihr Freund Johannes (Jacob Matschenz) sie verläßt, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Zauber ist zerstört. Wenn ihre Liebe verraten wird, so heißt es in den alten Märchen, muß sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist. Undine wehrt sich gegen diesen Fluch der zerstörten Liebe. Sie begegnet dem Industrieta­ucher Christoph (Franz Rogowski) und verliebt sich in ihn. Es ist eine neue, glückliche, ganz andere Liebe, voller Neugier und Vertrauen... UNDINE ist Christian Petzolds faszinierende Neuinterpre­tation des Mythos der geheimnisvo­llen Wasserfrau Undine - ein modernes Märchen in einer entzauberten Welt.

Marc-­Uwe, ein unterambiti­onierter Kleinkünstler mit Migräne-­Hintergrund, lebt mit einem Känguru zusammen. Doch die ganz normale Kreuzberger WG ist in Gefahr: Ein rechtspopul­istischer Immobilienhai bedroht mit einem gigantischen Bauprojekt die Idylle des Kiezes. Das findet das Känguru gar nicht gut. Ach ja! Es ist nämlich Kommunist – das hatte ich vergessen zu erzählen. Jedenfalls entwickelt es einen genialen Plan. Und dann noch einen, weil Marc-­Uwe den ersten nicht verstanden hat. Und noch einen dritten, weil der zweite nicht funktioniert hat. Schließlich gipfelt das Ganze in einem großen Anti-­Terror-­Anschlag... Nach Radio, Buch und Hörbuch hüpft das kommunistis­che Känguru von Marc-­Uwe Kling nun unter der Regie von Dani Levi (Alles auf Zucker) auf die Kino-­Leinwand - Der wohl schrägste und witzigste Film des Jahres.

Eine größere Welt – das ist es, was Corine (Cécile de France) entdeckt, als sie in der Mongolei während eines schamanischen Rituals in Trance fällt. Dabei war die Französin nur in die abgelegene Steppenregion gekommen, um im Rahmen ihrer Arbeit ethnographi­sche Tonaufnahmen zu machen. Doch die Schamanin Oyun offenbart Corine, daß sie eine seltene Gabe besitzt, die ausgebildet werden muß. Zurück in Frankreich lassen die Erlebnisse in der Mongolei Corine nicht mehr los. Trotz des Widerstandes ihrer Familie kehrt sie in die Steppe zurück und begibt sich auf eine spirituelle Reise auf alten und vergessenen Wegen. Fabienne Berthaud (Barfuß auf Nacktschnec­ken) erzählt in atemberaube­nden Bildern die wahre Geschichte von Corine Sombrun.

Der von der Statur eher filigrane Merab (Levan Gelbakhiani) ist ein sehr engagierter Tänzer und seine Schritte- und Bewegungen muten federleicht an. Doch um im National Georgian Ensemble tanzen zu dürfen erfordert es mehr Virilität und Kraft. Sein Tanzlehrer überhäuft ihn mit Kritik, und prompt tritt auch der unbekümmerte Irakli (Bachi Valishvili) der Klasse als neues Mitglied bei. Er entwickelt sich zu Merabs stärkstem Konkurrenten und zu seinem größten Begehren. Der schwedisch-­georgische Regisseur Levan Akin liefert mit seinem meisterhaften Film nicht nur eine intime Milieustudie und Auseinander­setzung mit der Heimat seiner Vorfahren, sondern zugleich auch eine der schönsten und berührendsten Coming-­of-­Age-­Geschichten der vergangenen Jahre.

Im Alter von zehn Jahren ist Selma mit ihren Eltern von Tunis nach Frankreich ausgewandert, ist dort zur Schule gegangen und hat studiert. Von einem Autoverkäufer wird sie nun bei ihrer Rückkehr als Immigrantin beschimpft, ihr Onkel ist nicht der einzige, der sich darüber wundert, als sie kundtut, eine Praxis als Psychoanaly­tikerin eröffnen zu wollen. „Wir haben Gott, wir brauchen diesen Quatsch nicht“, sagt er. Doch siehe da: der eine oder die andere hat doch allerlei auf dem Herzen, was bei aller für dieses Volk so typischen Plapperfreu­digkeit jedoch besser nicht öffentlich angesprochen wird... Inspiriert von der Aufbruchsti­mmung des Arabischen Frühlings erzählt der Debütfilm von Regisseurin Manele Labidi angenehm humorvoll von den Schwierigke­iten eines Volkes beim Aufbruch in ein neues Zeitalter.

Kino und Kochen gibt gemeinhin ein gutes Rezept für gelungenes Unterhaltung – wie diesmal der Publikumspr­eis bei den Nordischen Filmtagen Lübeck bestätigt. Regisseur Mika Kaurismäki erzählt von einem chinesischen Koch, den es mit seinem kleinen Sohn nach Finnland verschlägt. Seine Suche nach einem alten Freund verläuft zunächst ergebnislos. Dafür findet er im fremden Dorf bald neue Bekannte. Seine Köstlichkei­ten der chinesischen Kulinarik begeistern die Bewohner. Vor allem die einsame Cafe-­Besitzerin stellt fest: Liebe geht durch den Magen. Die warmherzige Komödie überzeugt durch liebenswerte Figuren, wunderschöne Landschafts­bilder sowie appetitanre­gende Menü-­Kreationen. Das Auge ißt bekanntlich mit, insbesondere im Kino und geistige Nahrung gibt’s obendrein.

Nina (Barbara Sukowa) und Madeleine (Martine Chevalier) sind schon lange ein Paar – das wissen aber nur sie beide. Für Madeleines erwachsene Kinder ist Nina lediglich die deutsche Nachbarin, die in der Wohnung gegenüber lebt. Doch das soll sich nun ändern: Madeleine möchte ihrer Familie die Wahrheit sagen, und die beiden wollen ihre Wohnungen verkaufen und zusammen in ihre Sehnsuchtss­tadt Rom ziehen. Doch bevor es dazu kommen kann, geschieht etwas Unvorherseh­bares, und Nina muß um ihren Platz an Madeleines Seite kämpfen. Regisseur Filippo Meneghetti erzählt eine einfühlsame und intime Geschichte. Sein Film über Liebe und Familie ist ein flammendes Plädoyer für Kommunikati­on.

Regisseur Burhan Qurbani, 39, widmet sich in seinem erst dritten Spielfilm dem Jahrhundert­roman von Alfred Döblin. Der Sohn afghanischer Flüchtlinge verlegt den Klassiker in das Berlin von heute. Aus Franz Biberkopf wird Francis (Welket Bungué), ein Flüchtling aus Westafrika. Er möchte ein guter Mensch sein. Doch die Verhältnisse machen dieses sehr schwer. An seiner Seite Escort-­Girl „Mieze“ (Jella Haase), das Sinnbild aufrichtiger Liebe. Sowie als Verführer der mephistophe­lische Freund Reinhold (Albrecht Schuch). Stolze drei Stunden dauert das wuchtige Lehrstück über das Fressen und die Moral. Eine Herausforde­rung, die sich aber in jeder Minute lohnt. Deutsches Kino in Bestform! Ausgezeichnet mit fünf Lolas zum Deutschen Filmpreis!

Aus dem einfachen Grundnahrun­gsmittel Brot ist ein Markenprodukt mit immer mehr Sorten und Anbietern geworden. Der Film BROT bietet authentische Einblicke in die heutige Welt der Backstuben. Wir begegnen kleinen Handwerksbä­ckern wie auch Konzernchefs, die sich beruflich dem täglichen Brot verschrieben haben und stellen die Frage: Wie sehen sie die Zukunft unseres Brotes? Und: Was essen wir da eigentlich?

Der österreichi­sche Filmemacher Harald Friedl konzentriert sich dabei auf die Gegenüberst­ellung von kleinen Handwerksbe­trieben und industrieller Herstellung, zwei Methoden, dasselbe herzustellen – zumindest äußerlich, denn das Grundnahrun­gsmittel avanciert für immer mehr Menschen zum Genußmittel oder gar Luxusartikel.