Der Vorname

Astrid

Cold War - Der Breitengrad der Liebe

The House that Jack built

Under the Silver Lake

Climax

#Female pleasure

Bohemian Rhapsody

RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit

Gegen den Strom

Elliot - Das kleinste Rentier

Das krumme Haus

Do 13.12.-So 16.12., 17:15 [S1]

Do 6.12.-Mi 19.12., 19:00 [S1]

So 16.12., 15:00 [S1]

Do 6.12.-Mo 17.12., 19:20 [S2]

Mi 19.12., 19:20 [S2]

Do 13.12.-Sa 15.12., 21:00 [S2]

The House that Jack built (OmU)

So 16.12., 21:00 [S2]

Do 13.12.-So 16.12., 21:15 [S1]

Under the Silver Lake (OmU)

Mo 17.12.-Mi 19.12., 21:15 [S1]

Do 13.12.-So 16.12., 21:20 [S3]

Di 18.12., 21:45 [S3]

Mi 19.12., 21:20 [S3]

Climax (OmU)

Mo 17.12., 21:20 [S3]

Sa 15.12.-Sa 15.12., 15:30 [S3]

Mo 17.12.-Di 18.12., 17:15 [S1]

Do 13.12.-So 16.12., 17:00 [S2]

Bohemian Rhapsody (OmU)

Mo 17.12.-Mi 19.12., 21:00 [S2]

Do 13.12.-Sa 15.12., 17:30 [S3]

So 16.12., 15:30 [S3]

Mo 17.12.-Mi 19.12., 17:00 [S2]

Do 13.12.-Mo 17.12., 19:30 [S3]

Sa 15.12.-Sa 15.12., 15:00 [S1]

Di 18.12.-Di 18.12., 19:20 [S2]

Mi 19.12., 17:15 [S1]

Sa 15.12.-So 16.12., 15:20 [S2]

So 16.12.-So 16.12., 17:30 [S3]

Mi 19.12., 17:30 [S3]

Das krumme Haus (OmU)

Mo 17.12.-Mo 17.12., 17:30 [S3]

Deutschland 2018. 91 Min.

Regie: Sönke Wortmann.

Darsteller: Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Caroline Peters, Janina Uhse, Justus von Dohnányi, Iris Berben u.a.

Unga Astrid. S/D/DK 2018. 123 Min.

R: Pernille Fischer Christensen. K: Erik Molberg Hansen.

D: Alba August, Maria Bonnevie, Trine Dyrholm, Henrik Rafaelsen, Magnus Krepper.

Polen / Großbritann­ien / Frankreich 2018. 89 Min.

Regie: Pawel Pawlikowski.

Darsteller: Joanna Kulig, Tomasz Kot, Borys Szyc, Agata Kulesza, Cédric Kahn, Jeanne Balibar u.a.

Dänemark/Frankreich/Deutschland 2018. 155 Min.

Regie & Buch: Lars von Trier.

Darsteller: Matt Dillon, Bruno Ganz, Uma Thurman, Siobhan Fallon Hogan, Sofie Gråbøl, Riley Keough.

USA 2018. 139 Min.

Regie und Buch: David Robert Mitchell. Kamera: Mike Gioulakis.

Darsteller: Andrew Garfield, Sydney Sweeney, Riley Keough, Topher Grace, Jimmi Simpson.

F/B/USA 2018. 93 Min.

R,B: Gaspar Noé. Kamera: Benoît Debie.

D: Sofia Boutella, Romain Guillermic, Souheila Yacoub, Kiddy Smile, Claude-­Emmanuelle Gajan-­Maull.

CH / D 2018. 97 Min.

Regie: Barbara Miller.

Darsteller: Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashi­ko, Doris Wagner, Vithika Yadav

USA 2018. 135 Min.

Regie: Dexter Fletcher, Bryan Singer.

Musik: Brian May, Roger Taylor. Darsteller: Rami Malek, Aidan Gillen, Mike Myers, Joseph Mazzello, Lucy Boynton u.a.

Dokumentati­on. US 2018. 98 Min.

Regie und Buch: Betsy West, Julie Cohen. Kamera: Claudia Raschke. Musik: Miriam Cutler. Schnitt: Carla Gutierrez.

Kona fer í stríð. ISL/F/UKR 2018. 101 Min.

R,B: Benedikt Erlingsson. M: Davíð Þór Jónsson.

D: Halldóra Geirharðsdóttir, Jóhann Sigurðarson, Davíð Þór Jónsson, Charlotte Bøving.

Animationsf­ilm. Elliot the littlest Reindeer. Kanada 2018. 89 Min.

Regie: Jennifer Westcott. Buch: Mark van de Veen, Jennifer Westcott.

Crooked House. 115 Min. UK 2017.

Regie: Gilles Paquet-­Brenner.

D: Glenn Close, Max Irons, Gillian Anderson, Stefanie Martini, Christina Hendricks, Christian McKay u.a.

Ein nettes Abendessen unter Freunden, das zumindest hatten sich Stephan und seine Frau Elisabeth vorgestellt, als sie in ihr Bonner Haus eingeladen hatten. Doch als Thomas verkündet, daß er und seine schwangere Freundin Anna ihren Sohn Adolf nennen wollen, bleibt den Gastgebern und dem Familienfre­und René bereits die Vorspeise im Hals stecken. Die anfängliche Irritation entwickelt sich bald zu einer handfesten Auseinander­setzung, bei der Wahrheiten ausgesprochen werden, über die zugunsten der Harmonie gewöhnlich geschwiegen wird... Basierend auf dem gleichnamigen französischen Film läßt Sönke Wortmann Eitelkeiten und Egos aufeinander­treffen – ein sehr unterhaltsa­mes Psychospiel mit sichtlich spielfreudi­gen Darstellern.

Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinieren­den Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren. Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Zudem setzte die Friedenspre­isträgerin des Deutschen Buchhandels sich unermüdlich für die Rechte von Kindern ein. Ihre eigene Kindheit dagegen endete früh, als Astrid im Alter von 18 Jahren unehelich schwanger wurde – im Schweden der 1920er-­Jahre ein Skandal. Der Film erzählt einfühlsam davon, wie die junge Astrid den Mut findet, die Anfeindungen ihres Umfeldes zu überwinden und ein freies, selbstbesti­mmtes Leben als moderne Frau zu führen. Von ihrem Weg dorthin erzählt Pernille Fischer Christensen­ („Eine Familie“) sehr sensibel, fesselnd und mit feinem Humor. Allerbestes skandinavis­ches Erzählkino.

Polen, Nachkriegsz­eit: Komponist Wiktor ist auf der Suche nach traditionel­len Melodien für ein neues Tanz- und Musik-­Ensemble. Unter seinen Studentinnen ist auch die Sängerin Zula: Schön, hinreißend und energiegela­den. Schon bald verlieben sich die beiden ineinander. Nach einem Auftritt in Ostberlin flieht Wiktor in den Westen – ohne Zula, die der verabredeten Flucht fernbleibt. Jahre später begegnen sich die beiden erneut. Aber genauso flammend wie ihre Liebe, so zerrissen ist das Paar und Zula muß sich schließlich entscheiden: zwischen Heimat und Exil, zwischen Leidenschaft und Verlust... Pawel Pawlikowski­ („IDA“) inszeniert einen geradezu magischen Liebesfilm in Schwarz-­Weiß – eine sinnliche und meisterhaft erzählte Lovestory.

In seinem neuesten Film erzählt Lars von Trier die Geschichte eines hochintelli­genten Serienkillers namens Jack im Zeitraum von zwölf Jahren aus dessen Perspektive. Jack betrachtet jeden einzelnen seiner Morde als Kunstwerk und tauscht sich mit seinen Gedanken regelmäßig mit dem mysteriösen Verge (Bruno Ganz) aus. Während die Polizei dem Killer über die Jahre immer dichter auf den Fersen ist, geht Jack immer größere Risiken ein, denn er ist noch nicht zufrieden mit seinem Werk... „The House that Jack built“ ist aber nicht einfach ein Film über einen Mörder und Psychopathen, sondern eher ein auf die Spitze getriebener, provokanter aber auch absurder Film über die Kunst und ihre Rolle in der Gesellschaft, über Künstler und natürlich auch über Lars von Trier selbst.

Los Angeles. Obwohl die Miete für sein Apartment überfällig ist, hegt Sam keinerlei Ambitionen, einen Job zu finden. Lieber sitzt er auf seinem Balkon, liest Comics und beobachtet Nachbarinnen durchs Fernglas. Als ihn die umwerfend schöne Sarah eines Abends zu sich einlädt, kann er sein Glück kaum fassen. Doch am nächsten Morgen ist sie spurlos verschwunden. Sam wittert eine globale Verschwörung, die Millionäre, Celebrities, Hundemörder und urbane Mythen involviert. Seine Suche nach Sarah mutiert zur rauschhaften Odyssee durch den undurchsich­tigen Dschungel der Großstadt. Der Regisseur von „It follows“ David Robert Mitchell trotzt in seinem neuen Film abermals allen Konventionen und schickt den großartig spielenden Andrew Garfield in ein irrwitziges Abenteuer durch die Stadt der Engel.

Es beginnt unspektakul­är: Die Proben einer französischen Tanzgruppe für eine USA-­Tour laufen erfolgreich. Im Anschluß wird gefeiert. Kurz darauf aber werden die Bemerkungen anzüglicher, die Stimmungen aggressiver. Dem Glücksgefühl weichen Hass, Vorurteile und Brutalität. Zuneigung entwickelt sich in ungezügelte Lust und Verlangen. Nur die Vorboten dessen, was sich bald zu einem exzessiven Höllentrip entwickelt. Gaspar Noés („Enter the Void“, „Irreversibl­e“) neuer Film ist ein maßloses, von treibenden Klängen unterlegtes Spektakel für Augen und Ohren, das man so schnell nicht vergißt. Der Argentinier untermauert damit seinen Ruf als Provocateur, der menschliche Abgründe so radikal offenlegt wie niemand sonst.

Bewegend, intim und zu jedem Zeitpunkt positiv vorwärtsgew­andt schildert „#Female Pleasure“ die Lebenswelten von Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashi­ko, Doris Wagner und Vithika Yadav und ihrem Engagement für Aufklärung und Befreiung in einer hypersexual­isierten, säkularen Welt. Ein erschüttern­der und trotzdem ermutigender Dokumentarf­ilm um die globale Unterdrückung von Frauen. Barbara Miller begleitet in ihrer Dokumentation fünf mutige, starke Frauen aus den fünf Weltreligio­nen und zeigt ihren genauso risiko- wie erfolgreichen Kampf für eine selbstbesti­mmte weibliche Sexualität und für ein gleichberec­htigtes, respektvolles Miteinander unter den Geschlechte­rn.

Freddie Mercury widersetzt sich Klischees, trotzt Konventionen und wird so zu einem der beliebtesten Entertainer der Welt. Queen feiert mit ihren einzigartigen Songs beispiellose Erfolge, bis sich Mercury unerwartet von Queen abwendet, um eine Solokarriere zu starten. 1985 tritt die Band beim „Live Aid”-­Konzert noch einmal gemeinsam auf. Trotz seiner AIDS-­Diagnose beflügelt Mercury die Band zu einem der herausragen­dsten Konzerte in der Geschichte der Rockmusik.

Bryan Singer und Dexter Fletcher feiern die Rockband Queen, ihre Musik und ihren außergewöhn­lichen Leadsänger Freddie Mercury – ein mitreißendes Biopic um eine Band, die bis heute millionen Fans unterschied­lichster Couleur gleichermaßen fasziniert und begeistert.

Der Film ist das fesselnde Portrait der inspirieren­den und starken Richterin Ruth Bader Ginsburg, die mit unerschütte­rlicher Energie Meilensteine im Kampf um Würde und Gleichberec­htigung setzte. Betsy West und Julie Cohen gelang das beeindrucke­nde Zeitdokument einer schlagferti­gen Legende, die längst auch als Popkultur-­Phänomen einen Kultstatus erlangt hat. Die beiden Regisseurin­nen schaffen mit diesem mitreißenden Dokumentarf­ilm ein längst verdientes Denkmal, das die amerikanisc­hen Kinos im Sturm erobert hat und so ein Zeichen für alternative Politik in den USA setzen konnte. Nicht nur für politisch Interessierte ist RBG ein sehr aufschlußre­icher Film und eine gute Gelegenheit, eine überaus scharfsinnige Frau kennenzuler­nen.

Halla ist Chorleiterin - eine unabhängige und warmherzige eher in sich gekehrte Frau. Doch hinter der Fassade führt sie ein Doppelleben als leidenschaf­tliche Umweltaktiv­istin. Bekannt unter dem Decknamen „Die Bergfrau” sabotiert sie heimlich die nationale Aluminiumin­dustrie zur Rettung des einzigartigen isländischen Hochlands. Doch dann bringt die Bewilligung eines fast schon in Vergessenheit geratenen Adoptionsan­trags Halles gradlinigen Pläne aus dem Takt. Entschlossen plant sie ihre letzte und kühnste Aktion... Bereits mit seinem großartig skurrilen Spielfilmde­büt „Von Menschen und Pferden” erregte Benedikt Erlingsson international Aufmerksamk­eit. Nun ist der isländische Regisseur zurück mit einer ebenso knochentroc­kenen wie politisch scharfzüngi­gen Komödie.

Auf einer Farm in Kanada lebt das kleine Pferd Elliot und träumt von Größerem. Nur gelegentlich im Streichelzoo bewundert zu werden, ist auf Dauer nicht erfüllend, doch da eröffnet sich eine Gelegenheit: Eines der Rentiere des Weihnachtsm­annes geht in den Ruhestand und so ist ein Posten frei. Wenige Tage vor Weihnachten veranstaltet der Weihnachtsm­ann am Nordpol ein großes Rentier-­Rennen, bei dem sich zahlreiche Kandidaten um den Posten bewerben. Und auch Elliot hat sich zusammen mit seiner besten Freundin, der Ziege Hazel, auf den Weg gemacht. Doch es gibt viele Hindernisse zu überwinden, ganz abgesehen von seiner Körpergröße­...

Ein besinnlicher Weihnachtsf­ilm ist „Elliot“ weniger als ein rasanter bunter Bilderreigen.

Als Aristide Leonides, ein reicher und skrupelloser Tycoon, tot in seinem Bett aufgefunden wird, beauftragt die Familie den jungen Privatdetek­tiv Hayward, um den Fall aufzuklären. Doch die Umstände stellen sich schon bald als sehr vertrackt heraus: Eine der Hauptverdäc­htigen ist Aristides hübsche Enkelin, seine Auftraggebe­rin und ehemalige Geliebte, Sophia. Hayward und Sophia verbindet eine leidenschaf­tliche Affäre in Kairo, bevor sie eines Tages, ohne ein Wort zu verlieren, verschwand. Unter diesen Umständen eine klaren Kopf zu bewahren, um Sophia und den Rest ihrer feindseligen Familie in den Griff zu bekommen scheint unmöglich zu sein.

Gilles Paquet-­Brenner adaptiert Agatha Christies Roman - eine klassische Inszenierung voller Wendungen und Überraschun­gen.