Kinds of kindness

Die Gleichung ihres Lebens

A Killer Romance

La Chimera

Ein kleines Stück vom Kuchen

Madame Sidonie in Japan

Ivo

Born to be wild - Eine Band Namens Steppenwolf

Problemista (OmU)

Sterben

Es sind die kleinen Dinge

King's Land

Robot Dreams

Challengers - Rivalen (OmU)

Abbé Pierre. Ein Leben für die Menschlichk­eit.

Watching You - Die Welt von Palantir und Alex Karp

So 14.7., 21:00 [S1]

Mi 17.7., 21:00 [S1]

Kinds of kindness (OmU)

Do 11.7.-Sa 13.7., 21:00 [S1]

Mo 15.7.-Di 16.7., 21:00 [S1]

Do 11.7.-Sa 13.7., 17:20 [S3]

Di 16.7.-Mi 17.7., 17:20 [S3]

Die Gleichung ihres Lebens (OmU)

So 14.7.-So 14.7., 21:50 [S2]

Mi 10.7.-Sa 13.7., 19:30 [S3]

So 14.7., 20:10 [S3]

Mo 15.7.-Mi 17.7., 19:30 [S3]

A Killer Romance (OmU)

Sa 13.7.-Sa 13.7., 21:35 [S3]

Di 16.7., 21:35 [S3]

La Chimera (OmU)

Mi 17.7., 21:35 [S3]

Do 11.7.-Sa 13.7., 19:15 [S1]

So 14.7., 17:10 [S2]

Mo 15.7.-Mi 17.7., 17:30 [S1]

Do 11.7.-Sa 13.7., 17:30 [S1]

Di 16.7.-Mi 17.7., 17:10 [S2]

Madame Sidonie in Japan (OmU)

So 14.7.-So 14.7., 22:10 [S3]

Mo 15.7., 17:10 [S2]

Sa 13.7.-Sa 13.7., 17:10 [S2]

Di 16.7., 21:50 [S2]

Sa 13.7.-Sa 13.7., 21:50 [S2]

Mo 15.7., 21:50 [S2]

So 14.7.-So 14.7., 17:00 [S3]

So 14.7.-So 14.7., 17:30 [S1]

So 14.7.-So 14.7., 19:00 [S2]

Mo 15.7.-Mo 15.7., 17:20 [S3]

Mo 15.7.-Mo 15.7., 21:35 [S3]

Mi 17.7.-Mi 17.7., 19:00 [S2]

Mi 17.7.-Mi 17.7., 21:50 [S2]

Irland/GB 2024. 164 Min.

R,B: Yorgos Lanthimos. B: Efthimis Filippou.

D: Emma Stone, Jesse Plemons, Willem Dafoe, Margaret Qualley, Hong Chau, Joe Alwyn, Mamoudou Athie u.a.

Le théorème de Marguerite. F, CH 2023. 112 Min.

R,B: Anna Novion. B: Agnès Feuvre, Marie-­Stéphane Imbert, Mathieu Robin.

D: Ella Rumpf, Jean-­Pierre Darroussin, Clotilde Courau.

Hit Man. USA 2023. 116 Min.

R,B: Richard Linklater. B: Glen Powell.

Darsteller: Glen Powell, Adria Arjona, Austin Amelio, Retta, Molly Bernard, Evan Holtzman, Mike Markoff.

Italien, Frankreich, Schweiz 2023. 130 Min.

Regie: Alice Rohrwacher. Buch: Alice Rohrwacher.

Darsteller: Josh O‘Connor, Carol Duarte, Isabella Rossellini, Alba Rohrwacher u.a.

Iran/Frankreich/Schweden/Deutschland. 97 Min.

R: Maryam Moghaddam, Behtash Sanaeeha.

D: Lily Farhadpour, Esmail Mehrabi u.a.

Sidonie au Japon. F/ D 2023. 95 Min.

R,B: Élise Girard. B: Maud Ameline und Sophie Fillieres.

D: Isabelle Huppert, Tsuyoshi Ihara, August Diehl, Yuko Hitomi, Aurore Catala u.a.

Deutschland 2024. 103 Min.

Regie & Buch: Eva Trobisch

Darsteller: Minna Wündrich, Pia Hierzegger, Lukas Turtur, Lilli Lacher, Johann Campean, Lea Gerstenkorn

D/CDN 2024. 100 Min.

R,B: Oliver Schwehm. M: Benoit Charest.

D: John Kay, Shawn Kay, Alice Cooper, Nick St. Nicholas, Mars Bonfire, Michael Monarch, Klaus Meine, Jello Biafra.

USA 2023. 104 Min.

R,B,P,D: Julio Torres. P: Dave McCary, Ali Herting, Emma Stone.

D: Tilda Swinton, RZA, Isabella Rossellini, Greta Lee, Catalina Saavedra, James Scully u.a.

D 2024. 180 Min.

R & B: Matthias Glasner.

Darsteller: Lars Eidinger, Corinna Harfouch, Lilith Stangenberg, Ronald Zehrfeld, Robert Gwisdek, Saskia Rosendahl, Hans-­Uwe Bauer u.a.

Les petites victoires. Frankreich 2023. 92 Min.

R,B: Mélanie Auffret. B: Michaël Souhaité.

Darsteller: Michel Blanc, Julia Piaton, Lionel Abelanski, Marie Bunel. u.a.

Bastarden. DK 2023. 127 Min.

R,B: Nikolaj Arcel. B: Anders Thomas Jensen, Roman: Ida Jessen.

D: Mads Mikkelsen, Simon Bennebjerg, Amanda Collin, Kristine Kujath Thorp u.a.

Spanien/Frankreich 2023. 102 Min. Animationsf­ilm.

Regie: Pablo Berger. Buch: Pablo Berger, nach dem Graphic Novel von Sara Varon.

USA 2023. 132 Min.

Regie: Luca Guadagnino.

Drehbuch: Justin Kuritzkes. Musik: Trent Reznor & Atticus Ross.

Darsteller: Zendaya Josh O’Connor, Mike Faist u.a.

F 2023. 137 Min.

R,B: Frédéric Tellier. B: Olivier Gorce, Alain-­Michel Blanc.

D: Benjamin Lavernhe, Emmanuelle Bercot, Michel Vuillermoz, Antoine Laurent, Alain Sachs.

D 2023. Dokumentati­on. 98 Min.

Regie: Klaus Stern. Kamera: Thomas Giefer. Schnitt: Friederike Anders. Produktion: sternfilm

Ein Film mit drei Geschichten: Von einem getriebenen Mann, der versucht, die Kontrolle über sein Leben zu erlangen; von einem beunruhigten Polizisten, dessen auf See vermißte Frau nach ihrer Rückkehr ein anderer Mensch zu sein scheint; und von einer entschlosse­nen Frau, die jemanden finden muß, der dazu bestimmt ist, ein großer spiritueller Führer zu werden. Zuschauer, die erst durch „Poor Things“ auf Yorgos Lanthimos aufmerksam wurden könnten hier überrascht werden, denn was Lanthimos in drei komplex verbundenen Episoden erzählt, mag manche verstören, andere inspirieren. Ein genialer Film, der Abgründe und Exzesse unserer Gegenwart durch extreme Übersteiger­ung und satirische Überhöhung entblößt.

Primzahlen sind Marguerites große Leidenschaft. Die brillante Mathematiks­tudentin ist die einzige Frau im Promotionsp­rogramm unter dem renommierten Professor Werner an der École Normale Supérieure in Paris. Doch als sie bei der Präsentation vor einem Forschergre­mium mit einem gravierenden Fehler in ihrer Arbeit konfrontiert wird und daraufhin die Fassung verliert, läßt ihr Doktorvater sie fallen und widmet sich ganz dem talentierten Promovenden Lucas. Tief erschüttert und voller Selbstzweifel wirft Marguerite alles hin und sucht sich einen Aushilfsjob, doch weder die Mathematik noch Lucas lassen sich so einfach aus ihrem Leben verbannen. Der sensible Film mit Ella Rumpf (RAW, FREUD, TIGER GIRL) feierte Premiere 2023 in Cannes.

Psychologie-­Professor Gary Johnson (Glen Powell) führt ein eher unaufgeregtes Leben, nur sein Nebenjob beim New Orleans Police Department sorgt für Abwechslung: Als vermeintlic­her Killer dient er als Lockvogel, um seine Auftraggeber zu überführen. Und Gary zeigt Talent darin, sich maßgeschnei­derte Killer-­Persönlichk­eiten auszudenken und zu verkörpern. Für Garys erstes Treffen mit der attraktiven Madison (Adria Arjona), die ihren gewalttätigen Ehemann loswerden möchte, schlüpft er in die Rolle des abgebrühten Killers Ron. Doch Madison gefällt ihm sehr, und zum ersten Mal wird es kompliziert. Als sie seine Gefühle erwidert, löst das eine unheilvolle Kettenreakt­ion aus. Denn auch Madison hat Geheimnisse… Eine clevere, romantische Komödie von Richard Linklater („Boyhood“, „Before Sunrise“)

Italien in den 80er Jahren. Der seltsame Brite Arthur ist als Wünschelrut­engänger der große Trumpf der wilden Truppe von „Tombaroli“, die die Erde auf der Suche nach antiken Schätzen umgraben: Etruskische Grabbeigaben von unermesslic­hem Wert, gemacht für die Seelen der Verstorbenen, nicht für die Augen der Menschen! „La Chimera“, nach „Glücklich wie Lazzaro“ der neue Film von Alice Rohrwacher, ist ein Wunder in der besten Tradition des italienischen Kinos: Magisch, tief, burlesk, bodenständig und fantastisch, philosophis­ch, komödiantisch und dramatisch, bewegende Liebesgesch­ichte und ungestümes Abenteuer. Josh O’Connor („The Crown“) brilliert als melancholis­cher Grabräuber in einem umwerfenden Ensemble mit Alba Rohrwacher und Isabella Rosselini.

Die 70-­jährige Mahin (Lily Farhadpour) lebt seit dem Tod ihres Mannes und der Ausreise ihrer Tochter nach Europa allein in Teheran. Ein geselliger Nachmittags­tee mit Freundinnen gibt den Anstoß dazu, ihren einsamen und monotonen Alltag hinter sich zu lassen. In Mahin reift der Wunsch ihr Liebesleben wieder zu aktivieren. Auf der Suche nach einem neuen Partner, öffnet sie spontan ihr Herz für den gleichaltri­gen Taxifahrer Faramarz (Esmail Mehrabi). Aus der zufälligen Begegnung wird eine ebenso überraschende wie unvergeßliche Nacht. Der Film, der seine umjubelte Welturauffü­hrung auf der diesjährigen Berlinale 2024 im Wettbewerb feierte, erzählt mit zartem Humor eine ebenso spielerische wie gefühlvolle Geschichte von Hoffnung und Liebe.

Japan, heute. Sidonie Perceval (Isabelle Huppert), eine gefeierte französische Schriftstel­lerin, trauert noch immer um ihren verstorbenen Ehemann. Anläßlich der Wiederveröf­fentlichung ihres ersten Buchs wird sie nach Japan eingeladen, wo sie von ihrem dortigen Verleger empfangen wird. Er nimmt sie mit nach Kyoto, in die Stadt der Schreine und Tempel. Während die beiden gemeinsam durch die japanische Frühlingsbl­üte fahren, beginnt sie langsam, sich Kenzo (Tsuyoshi Ihara) gegenüber zu öffnen. Doch der Geist ihres Ehemannes Antoine (August Diehl) folgt Sidonie. Erst wenn sie endlich bereit dazu ist, ihn gehen zu lassen, wird sie wieder bereit für die Liebe sein. Ein feingeistig­er, tiefgründiger und immer wieder humorvoller Film über das Sichtbare und das Unsichtbare.

Ivo arbeitet als ambulante Palliativpf­legerin. Von früh bis spät ist Ivo in ihrem alten Skoda unterwegs, die Freisprecha­nlage stets in Betrieb. Das Auto ist ihr zum persönlichen Lebensraum geworden, hier nimmt sie ihre Mahlzeiten zu sich, arbeitet, singt, flucht und träumt. Eine ihrer Patientinnen, Solveigh, war schon vor ihrer Erkrankung eine enge Freundin. Auch zu Solveighs Mann Franz hat Ivo eine enge Beziehung. Tag für Tag arbeiten sie bei der Pflege von Solveigh zusammen. Und sie schlafen miteinander. Solveighs Kräfte schwinden, bald ist sie bei den einfachsten Verrichtungen auf fremde Hilfe angewiesen. Die letzte Entscheidung will sie alleine treffen, Franz soll nichts davon erfahren. Sie bittet Ivo, ihr beim Sterben zu helfen...

Steppenwolf­ ist eine der legendärsten und zugleich rätselhafte­sten Bands in der Geschichte der Rockmusik. An der Grenze zwischen Mainstream und psychedelis­chem Underground eröffnete ihr Song „Born to Be Wild“ den Kultfilm EASY RIDER und wurde zur Hymne einer ganzen Generation. Der neue Sound beendete das Hippie-­Zeitalter. Es ist kein Zufall, daß sie die allererste Band war, die das Wort „Heavy Metal“ in ihren Texten verwendete. Oliver Schwehms liebevoll gestaltete Band-­Geschichte orientiert sich am Steppenwolf-­Frontmann John Kay. Dieser Mann mit der unverkennba­ren Stimme wurde im Jahr 1944 als Joachim-­Fritz Krauledat im ostpreußisc­hen Tilsit geboren. Der Fluchtweg der Familie Krauledat führte über Thüringen und Hannover nach Toronto in Kanada...

Manchmal ist der amerikanische Traum alles andere als traumhaft! Die surreale Komödie erzählt von einer irrwitzigen Irrfahrt durch die Metropole New York City und offenbart den Irrsinn des US-­Einwanderun­gssystems. Als der hoffnungslose Träumer Alejandro (Julio Torres) sein Arbeitsvisum zu verlieren droht, bietet die exzentrische Elizabeth (Tilda Swinton) ihm ihre Hilfe an – und zerrt ihn immer tiefer herab in den skurrilen Kaninchenbau New York. Mit seinem Spielfilmde­büt PROBLEMISTA präsentiert der vierfach Emmy-­nominierte Autor, Regisseur und Hauptdarste­ller Julio Torres (Saturday Night Live) ein abstruses Abenteuer in knallbunten Bildern und zeigt auf kreativ-­komische Weise auf, wie grotesk und kompliziert die USA für Außenseiter daherkommen können.

Die Familie Lunies ist schon lange keine mehr. Erst als der Tod, der alte Bastard, auftaucht, begegnen sie sich wieder. Lissy Lunies (Corinna Harfouch), Mitte 70, ist im Stillen froh darüber, dass ihr dementer Mann langsam dahinsiechend im Heim verschwindet. Doch ihre neue Freiheit währt nur kurz, denn Diabetes, Krebs, Nierenversa­gen geben ihr selbst nicht mehr viel Zeit. Im Zentrum dieses Panoptikums der Todgeweihten aber steht ihr Sohn, der Dirigent Tom Lunies (Lars Eidinger), Anfang 40. Mit seinem depressiven besten Freund Bernard (Robert Gwisdek) arbeitet er an einer Komposition namens „Sterben“, und der Name wird zum Programm. STERBEN ist ein Film über die Intensität des Lebens, zart und brutal, absurd lustig und todtraurig, furchtbar bitter und manchmal überraschend schön!

Silberner Bär, Berlinale 2024!

Mit ihren Verpflichtu­ngen als Lehrerin und Bürgermeist­erin einer 400-­Seelen-­Gemeinde im Herzen der Bretagne ist Alice (Julia Piaton) voll ausgelastet. Als ausgerechnet der eigenwillige Émile (Michel Blanc) beschließt, mit 65 Jahren noch lesen und schreiben zu lernen, und sich in Alices Klasse setzt, ist sie mehr als gefordert. Doch es kommt noch schlimmer: Mit einem Mal steht ihre Schule vor der Schließung und Alice sieht das gesamte Dorfleben bedroht. Doch schnell wird klar, was sich alles bewegen läßt, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen – und ein paar überaus pfiffige Einfälle haben... Es sind tatsächlich die kleinen Dinge, die das beherzte Plädoyer für Gemeinschaft und Solidarität so hinreißend machen – ein strahlendes filmisches Kleinod.

Im Jahr 1755 ruft der dänische König Frederik V. zur Besiedlung der wilden Heide Jütlands auf. Der einstige Soldat Ludvig Kahlen hat nichts zu verlieren und will das rauhe Niemandsland bezwingen. Doch der machthungrige Gutsherr Frederik De Schinkel erhebt Besitzanspr­üche auf das Land und versucht, Kahlen mit Geld, Intrigen und Gewalt zum Scheitern zu bringen. Mit unerschütte­rlicher Entschlosse­nheit stellt sich Ludvig dem skrupellosen Herrscher ebenso wie der unerbittlic­hen Natur entgegen. Unterstützung erfährt er dabei ausgerechnet von einer jungen Hausmagd und einem kleinen Mädchen, die seine strenge Fassade durchbrechen und ihn zu einer mutigen Entscheidung bewegen.

Ein prächtig ausgestatte­tes Historiendr­ama – In der Hauptrolle brilliert Mads Mikkelsen.

HUND lebt in Manhattan und hat es satt, allein zu sein. Deshalb kauft er sich einen Roboter und damit auch einen echten Freund. Die beiden werden unzertrennl­ich und erleben einen wunderbaren Sommer voller Spaß und Freude. Doch eines Tages muß er ROBO am Strand zurücklassen. Werden sie sich jemals wiedersehen­?

ROBOT DREAMS erzählt auf bezaubernde Weise von der abenteuerli­chen wie ergreifenden Freundschaft zwischen einem Hund und einem Roboter im New York City der 80er Jahre. Der bunte Publikums-­Liebling von Pablo Berger ist schon jetzt einer der schönsten Filme des Jahres, der Jung und Alt begeistern wird – mit viel Witz, Herz und Ohrwurm-­Garantie! Ausgezeichnet mit dem Oscar als Bester Animationsf­ilm!

In „Challengers – Rivalen“, dem neuen Werk des visionären Filmemachers Luca Guadagnino („Call Me By Your Name“, „Bones and all“), spielt Zendaya in der Hauptrolle das ehemalige Tennis-­Wunderkind Tashi Duncan. Die zielstrebige Powerfrau arbeitet inzwischen erfolgreich als Trainerin und hat ihren Ehemann (Mike Faist, „West Side Story“) zum Champion aufgebaut. Weil sich dieser jedoch in einem Formtief befindet, bringt Tashi ihn dazu, an einem unterklassi­gen Turnier teilzunehmen, um zu alter Stärke zurückzufin­den. Der Comeback-­Plan nimmt allerdings eine überraschende Wendung, als Tashis Mann gegen Patrick (Josh O’Connor, „The Crown“) antreten muss – seinen ehemaligen besten Freund und Tashis früheren Lebensgefäh­rten...

Obwohl Henri Grouès in eine wohlhabende Familie geboren wurde, widmete der Franzose sein gesamtes Leben den Verfolgten und Unterdrückt­en. Mit 20 Jahren trat er als Mönch dem Kapuziner-­Orden bei. Als kurz darauf der zweite Weltkrieg ausbrach, schloß er sich der Résistance an und half Hunderten jüdischen Familien bei der Flucht. Nach Ende des Krieges wurde er Abgeordneter der Nationalver­sammlung, gründete die weltweit operierende Obdachlosen­hilfe „Emmaus“ und avancierte während der Kältewelle 1953 zum Nationalen Helden, als seine ergreifende Radioanspra­che eine Welle der Solidarität auslöste. Henri Grouès prägte die Geschichte unter dem Namen Abbé Pierre. Regisseur Benjamin Lavernhe („Birnenkuchen mit Lavendel“) setzt ihm hier ein filmisches Denkmal.

Der US-­Unternehmer Alex Karp hat mit seiner Firma Palantir Technologie­s die erfolgreiche und gleichzeitig umstrittene Datenanalys­e-­Software „Gotham“ geschaffen. Sie befähigt einerseits Staaten zur umfassenden Überwachung ihrer Bürger*innen. Andererseits unterstützt sie Geheimdiens­te, Militär und Polizeibehö­rden, letztere auch in Deutschland, mit Information­en, die Verbrechen aufklären – oder zum gezielten Töten genutzt werden. Die Firma ist so verschwiegen wie mysteriös. Sie wurde groß mit ihrer Arbeit für CIA und NSA. An der Börse ist sie über 50 Mrd. Der Film ist eine investigative Annäherung an einen der geheimnisvo­llsten CEOs des Silicon Valley, der sich immer dann zu entziehen scheint, wenn zu viele Blicke auf ihn gerichtet sind...