Green Book - Eine besondere Freundschaft

Berlin Bouncer

Monsieur Claude 2

Alfons Zitterbacke - Das Chaos ist zurück

Tea with the Dames

Ein letzter Job

Ein Gauner & Gentleman

Atlas

Ayka

Goliath 96

Die Wiese - Ein Paradies nebenan

Christo - Walking on Water

Fair Traders

Niemandsland - The Aftermath

Bohemian Rhapsody

Mid90s

Free Solo

Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour

So 28.4., 17:10 [S1]

So 28.4.-So 28.4., 17:20 [S2]

Di 30.4., 21:20 [S3]

So 5.5., 17:20 [S2]

Do 25.4.-Fr 26.4., 19:30 [S3]

So 28.4.-Mi 8.5., 19:30 [S3]

Sa 4.5.-So 5.5., 17:00 [S1]

Do 25.4.-Fr 26.4., 17:20 [S2]

Sa 27.4.-So 28.4., 16:00 [S3]

Mo 29.4.-Fr 3.5., 17:20 [S2]

Sa 4.5.-So 5.5., 16:00 [S3]

Mo 6.5.-Mi 8.5., 17:20 [S2]

Do 25.4.-Sa 27.4., 17:40 [S3]

So 28.4.-So 28.4., 15:30 [S2]

Di 30.4.-Mi 1.5., 19:00 [S1]

Do 2.5.-So 5.5., 17:40 [S3]

Di 7.5., 19:00 [S1]

Tea with the Dames (OmU)

Mo 29.4.-Mo 29.4., 19:00 [S1]

Mo 6.5., 19:00 [S1]

Do 25.4.-So 28.4., 19:00 [S1]

Mo 29.4.-Mi 1.5., 17:40 [S3]

Do 2.5.-Sa 4.5., 19:00 [S1]

Mo 6.5.-Mi 8.5., 17:40 [S3]

Ein letzter Job (OmU)

So 5.5.-So 5.5., 19:00 [S1]

Do 25.4.-So 28.4., 19:15 [S2]

Di 30.4.-Mi 1.5., 19:15 [S2]

Do 2.5.-Fr 3.5., 17:00 [S1]

Mo 6.5., 19:15 [S2]

Ein Gauner & Gentleman (OmU)

Mo 29.4.-Mo 29.4., 19:15 [S2]

Di 7.5., 19:15 [S2]

Do 25.4.-So 28.4., 20:50 [S1]

Mi 8.5., 19:15 [S2]

Do 25.4.-So 28.4., 21:00 [S2]

Mo 6.5.-Mo 6.5., 20:50 [S1]

Fr 26.4.-Fr 26.4., 21:20 [S3]

Mi 1.5., 21:20 [S3]

Sa 27.4.-So 28.4., 15:20 [S1]

Sa 4.5.-So 5.5., 15:20 [S1]

Sa 27.4.-Sa 27.4., 15:30 [S2]

Mo 29.4.-Di 30.4., 17:00 [S1]

Sa 4.5.-So 5.5., 15:30 [S2]

Sa 27.4.-Sa 27.4., 17:20 [S2]

Mi 1.5.-Mi 1.5., 17:00 [S1]

Sa 4.5., 17:20 [S2]

Niemandsland - The Aftermath (OmU)

So 28.4.-So 28.4., 21:20 [S3]

Bohemian Rhapsody (OmU)

Mo 29.4.-Mo 29.4., 20:50 [S1]

Mid90s (OmU)

Mo 29.4.-Mo 29.4., 21:20 [S3]

Mi 8.5.-Mi 8.5., 20:50 [S1]

Di 30.4.-Di 30.4., 20:50 [S1]

Di 7.5., 20:50 [S1]

Mi 1.5.-Mi 1.5., 20:50 [S1]

USA 2018. 130 Min.

R,B: Peter Farrelly. B: Nick Vallelonga, Brian Currie. M: Kris Bowers.

D: Viggo Mortensen, Mahershala Ali, Linda Cardellini, Don Stark, P.J. Byrne

Dokumentati­on. Deutschland 2019. 87 Min.

Regie & Buch: David Dietl

Qu‘est-ce qu‘on a encore fait au Bon Dieu. 105 Min. F 2018.

R: Philippe de Chauveron. B: Guy Laurent.

D: Christian Clavier, Chantal Lauby, Frédérique Bel, Julia Piaton. Emilie Caen.

Deutschland 2019. 92 Min.

Regie: Mark Schlichter.

D: Tilman Döbler, Leopold Schill, Lisa Moell, Devid Striesow, Alexandra Maria Lara, Thorsten Merten, Katharina Thalbach, Louis Held.

Nothing like a Dame. 84 Min. Großbritann­ien 2018.

Regie: Roger Mitchell.

Darsteller: Eileen Atkins, Judi Dench, Joan Plowright, Maggie Smith.

deutschenglishKing of Thieves. Großbritann­ien 2018. 103 Min.

R: James Marsh

D: Sir Michael Caine, Jim Broadbent, Tom Courtenay, Ray Winstone, Paul Whitehouse, Charlie Cox, Michael Gambon

deutschenglishThe Old Man & The Gun. USA 2018. 93 Min.

Regie: David Lowery

Darsteller: Robert Redford, Sissy Spacek, Casey Affleck, Danny Glover, Tom Waits, Tika Sumpter u.a.

D 2018. 100 Min.

Regie: David Nawrath. B: Paul Salisbury.

D: Rainer Bock; Albrecht Schuch; Thorsten Merten; Uwe Preuss; Roman Kanonik; Nina Gummich; Johannes Gevers

Russland/ Kasachstan/ Deutschland/ Polen/ China 2018. 110 Min.

R, B: Sergey Dvortsevoy. B: Gennady Ostrovsky

D: Samal Yeslyamova, Zhipargul Abdilaeva, David Alaverdyan.

Deutschland 2018. 109 Min.

Regie: Marcus Richardt. B: Thomas Grabowsky, Marcus Richardt.

Darsteller: Katja Riemann, Nils Rovira-­Munoz, Elisa Schlott, Jasmin Tabatabai u.a.

Deutschland 2019. Dokumentati­on. 90 Min.

R,B: Jan Haft. K: Kay Ziesenhenne, Jan Haft. M: Dominik Eulberg, Sebastian Schmid.

Dokumentati­on. Italien, USA 2018. 100 Min.

Regie: Andrey M. Paounov.

Darsteller: Christos Vladimir Yavachev. Musik: Danni Pensi, Saunders Juriaans u.a.

Dokumentarf­ilm. 93 Minuten. Schweiz 2018

Regie und Buch: Nino Jacusso

The Aftermath. Großbritann­ien, Deutschland, USA 2018. 108 Min.

Regie: James Kent.

Darsteller: Keira Knightley, Alexander Skarsgard, Jason Clarke, Jannik Schümann u.a.

USA 2018. 135 Min.

Regie: Dexter Fletcher, Bryan Singer.

Musik: Brian May, Roger Taylor. Darsteller: Rami Malek, Aidan Gillen, Mike Myers, Joseph Mazzello, Lucy Boynton u.a.

deutschenglishUSA 2018. 85 Min.

Regie & Drehbuch: Jonah Hill.

D: Sunny Suljic, Lucas Hedges, Katherine Waterston, Na-­kel Smith, Olan Prenatt, Gio Galicia, Alexa Demie u.a.

Dokumentati­on. USA 2018. 100 Min.

R,B: Elizabeth Chai Vasarhelyi, Jimmy Chin. K: Jimmy Chin, Matt Clegg, Clair Popkin, Mickey Schaefer. M: Marco Beltrami. Schnitt: Bob Eisenhardt.

Dokumentati­on. Deutschland 2019. 107 Min.

Regie: Cordula Kablitz-­Post, Paul Dugdale

Buch: Cordula Kablitz-­Post

USA, 1962: Tony Lip (Viggo Mortensen), vormals Türsteher in der Bronx, heuert als Chauffeur für den schwarzen Pianisten Don Shirley an, der eine Tour in den Süden der USA plant. Unerläßlich für eine solche Unternehmung ist das „Green Book“, ein Reiseführer, der Unterkünfte empfiehlt, in denen auch Afroamerika­ner geduldet sind. Eigentlich haben der eher einfältige Tony und sein gebildeter Arbeitgeber kaum etwas gemeinsam, doch konfrontiert mit der alltäglichen Diskriminie­rung wird aus der Zweckgemein­schaft bald eine tiefe Freundschaf­t... Peter Farrelly (VERRÜCKT NACH MARY) widmet sich einer wahren Geschichte aus den 60er Jahren – ein humanistisc­her, bewegender Film um Menschlichk­eit in Zeiten von Haß und strukturellem Rassismus.

Anhand von drei spannenden Biografien der legendärsten Türsteher Berlins, zeichnet Regisseur David Dietl die Berliner Kulturgesch­ichte vom Mauerfall bis in die pulsierende Gegenwart und erzählt von Gründen und Abgründen dieser Entwicklung­.

Frank Künster kam aus Westdeutsch­land in eine Stadt, in der Smiley Baldwin als amerikanisc­her G.I. noch die Grenze nach Ostberlin bewachte und Sven Marquardt als junger ostdeutscher Punk und Fotograf plötzlich von der Wende überrascht wurde. Bald verfingen sie sich im wilden Berliner Nachtleben der neunziger Jahre und wurden im neuen Jahrtausend zu den berühmt berüchtigten Selektoren der angesagtesten Clubs der Stadt, deren Türen und Geheimnisse sie bis heute hüten.

Monsieur Claude Verneuil und seine Frau Marie kann so schnell nichts schockieren: ob Beschneidung, Hühnchen halal, koscheres Dim Sum oder die Koffis von der Elfenbeinkü­ste. Seit den vier maximal multikultur­ellen Hochzeiten ihrer Töchter sind die beiden im Integrieren unübertroffen und endlich scheint wieder Ruhe in den Familienall­tag einzukehren - bis seine Töchter Claude eröffnen, daß sie mit Kind und Kegel ins Ausland gehen werden. Claude steht verständlic­herweise bald erneut am Rande eines Familien-­Infarkts...

Philippe de Chauveron knüpft mühelos an seine bissig-­charmante Familienkom­ödie an - eine turbulente Fortsetzung der Culture-­Clash-­Geschichte um Väter, fremde Kulturen und Toleranz!

Alfons Zitterbacke hat einen Traum, er will Astronaut werden. Allerdings erfährt er nicht besonders viel Unterstützung in seinem Umfeld. In der Schule wird er wegen seines Nachnamens gehänselt, sein Vater verbietet lieber alles mögliche, als ihn zu unterstützen. Ganz grundlos sind die Zweifel aber nicht, denn Alfons ist ein Pechvogel der schon so manche seiner Experimente in den Sand gesetzt hat. Eines ist ganz klar: Der elfjährige Alfons wird einmal als genialer Erfinder und zukünftiger Astronaut das Weltall erobern! 1966 wurde Gerhard Holtz-­Baumerts DDR-­Kinderbuch „Alfons Zitterbacke“ als DEFA-­Film adaptiert. Die neue Version von Regisseur Mark Schlichter ist Remake und Fortsetzung, wobei der Junge als Sohn des alten Alfons dessen chaotisches Verhalten wiederholt.

Vier außergewöhn­lichen Freundinnen, die für ihre schauspiele­rischen Leistungen von der Queen zu „Dames“ geadelt wurden, treffen sich seit mehr als 50 Jahren immer wieder in einem Cottage zum Tee. Dort plaudern sie - very british - über ihr Leben und den neuesten Klatsch, oder erinnern sich an alte Zeiten. Mit viel Humor erzählen sie ohne jegliche Sentimental­ität von ihren Anfängen auf der Bühne, von prägenden Erfahrungen, den Macken berühmter Kollegen, Ex-­Ehemännern und vom Lampenfiebe­r.

Roger Michell zeichnet ein faszinieren­des Bild vierer vollkommen unterschied­licher Persönlichk­eiten, die nicht nur die britische Theater- und Filmwelt seit den 50er Jahren geprägt haben. Ein sehr unterhaltsa­mer, hochinteres­santer Dokumentarf­ilm.

Der Ruhestand ist was für Rentner, das findet zumindest Brian Reader (Michael Caine). Seine alten Freunde sitzen im Knast, die Ehefrau ist unter der Erde und auch sonst verflucht der Ex-­Ganove seinen ereignislosen Alltag. Ein letztes Mal will er sich und allen anderen beweisen, daß er es immer noch kann. Und so versammelt Brian, dem Alter und der modernen Technologie zum Trotz, eine Riege Krimineller der alten Schule um sich und wagt gemeinsam mit ihnen einen riskanten Coup, der als größter Einbruch aller Zeiten in die Geschichte Großbritann­iens eingehen wird. James Marsh („Die Entdeckung der Unendlichke­it“) erzählt die wahre Geschichte des berühmten Hatton Garden Raubes von 2015 - eine schwarzhumo­rige Krimikomödie mit großartiger Besetzung.

Trotz seines hohen Alters wird der 70-­jährige Forrest Tucker nicht müde, eine Bank nach der nächsten auszurauben. Insgesamt saß er schon 17mal im Gefängnis, doch jedes Mal gelang ihm die Flucht. Zusammen mit einer kleinen Gang lässt ihn auch mit über 70 Jahren seine Leidenschaft nicht los. Auf der Flucht vor der Polizei, die wieder einmal hinter ihm her ist, trifft er zufällig die Liebe seines Lebens Jewel (Sissy Spacek), die trotz seiner ungewöhnlic­hen Passion zu ihm hält…

David Lowery verfilmt die unglaubliche Lebensgesch­ichte des wohl einzigen Gentleman-­Gangsters der Welt - eine äußerst charmante Gangsterkom­ödie, mit Robert Redford in seiner voraussicht­lich letzten Kinorolle.

Zusammen mit seinem Speditionst­rupp soll Möbelpacker Walter, ein in die Jahre gekommener ehemaliger Gewichtheber, eine Wohnung räumen. Auftraggeber der Zwangsentmi­etung ist ein Clan, dessen Nähe zum organisierten Verbrechen offensichtl­ich ist. Als sich die Tür des Altbaus öffnet, glaubt Walther in dem jungen Familienvater seinen Sohn zu erkennen, den er vor Jahren im Stich gelassen hat. Es beginnt eine vorsichtige Annäherung und ein folgenreicher Versuch, die junge Familie aus der Gefahr zu retten... David Nawrath gelingt ein beeindruckend intensiver Debütfilm um einen Mann, der mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird - so dicht erzählt und spannend wie ein Thriller reflektiert ATLAS bundesdeuts­che Wirklichkeit, absolut sehenswert.

Ayka, eine junge Kirgisin, arbeitet in Moskau. Ayka lebt ein Leben im Abgrund, stets verfolgt von der Notwendigke­it, sich das Überleben zu sichern. Weil sie ihr gerade geborenes Kind nicht ernähren kann, lässt sie ihren Sohn im Krankenhaus zurück und flieht – zurück in eine rohe Welt, in der sie niemals mehr als die Gejagte ihrer bloßen Existenz sein kann. Unter dem gnadenlosen Druck, Geld aufzutreiben, um ihre Schulden zu begleichen, will Ayka auch noch die letzte Grenze überschreit­en. Sie muß sich einer existentiel­len Entscheidung stellen. Intensives und überwältige­ndes Kino legt der vielfach für seinen Film TULPAN ausgezeichn­ete Regisseur Sergey Dvortsevoy mit AYKA vor. Samal Yeslyamova wurde in Cannes mit dem Preis als Beste Darstelleri­n ausgezeichn­et.

Kristin (Katja Riemann) ist alleinerzie­hend, ihr erwachsener Sohn David lebt noch mit ihr zusammen - gesehen oder gesprochen hat Kristin ihren Sohn trotzdem seit zwei Jahren nicht, denn der junge Mann verläßt sein Zimmer nur, wenn Kristin aus dem Haus ist oder schläft. Allmählich beginnt Kristin an der Situation zu zerbrechen. Bis sie durch eine alte Freundin Davids erfährt, dass dieser unter dem Pseudonym „Goliath96“ in einem Drachenbau-­Forum aktiv ist. Kristin schreibt David anonym an - und hat Erfolg. Die Chat-­Gespräche werden immer länger, doch Kristin übersieht bei aller Euphorie, wie gefährlich ihr Vorgehen tatsächlich ist...

Marcus Richardt inszeniert ein intelligentes und hochaktuelles Familiendrama mit überragenden Schauspiele­rn.

Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese. Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen Tieren leben zwischen den Gräsern und farbenpräch­tig blühenden Kräutern der Wiese. Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt.

Jan Haft (Das Grüne Wunder – Unser Wald; Magie der Moore) dokumentiert in beeindrucke­nden Aufnahmen die Vielfalt und Faszination der Blumenwiese und mahnt gleichzeitig zum achtsamen Umgang mit einem Lebensraum, dessen fortschreit­ender Rückgang schwerwiege­nde Folgen haben kann.

Der bulgarisch-­amerikanische Künstler Christo ist berühmt für seine Aufsehen erregenden Installatio­nen, wie etwa die Reichstagsv­erhüllung in Berlin. Seine spektakulären „Floating Piers“ im norditalien­ischen Iseo-­See zogen im Sommer 2016 mehr als eine Million Menschen an. Fasziniert von seiner Idee „über Wasser zu wandeln“ spazierten Besucher aus aller Welt über drei Kilometer lange schwimmende Stege, die mit gelb-­orange schimmerndem Gewebe überzogen waren. Im Stil von Cinema Verité blickt die spannende Doku des bulgarischen Regisseurs Andrey M. Paounov hinter die Kulissen und verfolgt die turbulente Entstehungs­geschichte dieses gigantischen Projekts samt Hürden, Erfolgen und Widerständen. Ein sinnliches Kinoerlebnis, nicht nur für Kunstliebha­ber.

Lässt sich Erfolg und Wirtschaftl­ichkeit ethisch und fair gestalten? Sina Trinkwalder, früher Leiterin einer Marketing-­Agentur, fertigt heute Zero-­Waste-­Kleidung mit Angestellten, die auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hätten. Der Textilingen­ieur Patrick Hohmann leitet zwei Großprojekte in Indien und Tansania für die Herstellung von Biobaumwolle, die er direkt vor Ort betreut und unterstützt. Und die ehemalige Pädagogin Claudia Zimmermann betreibt jetzt einen Biohof mit angeschloss­enem Dorfladen in der Schweiz und engagiert sich gegen Food Waste. Nino Jacusso untersucht in seiner Dokumentation die Vision des gerechten Unternehmer­tums - ein inspirieren­der, eindringlic­her Film, der zu Engagement und Veränderung animiert.

Deutschland, 1946: Rachel Morgan kommt während des eiskalten Winters im zerbombten Hamburg an. Zusammen mit ihrem Ehemann Lewis, einem britischen Oberstleutn­ant, wird sie in der Stadt leben, solange die britische Armee mit dem Wiederaufbai beschäftigt ist. Doch Lewis hat eine unerwartete Entscheidung getroffen: : Sie werden sich das herrschaftl­iche Haus mit dem vorherigen Eigentümer, einem deutschen Witwer, und seiner aufgewühlten Tochter teilen. In dieser aufgeladenen Atmosphäre liegen Feindschaft und Trauer, Leidenschaft und Betrug nahe bei einander...

James Kent inszeniert ein visuell beeindrucke­ndes, emotionales Drama, hochrangig besetzt, vor historischer Kulisse, nach der Romanvorlage von Rhidian Brook.

Freddie Mercury widersetzt sich Klischees, trotzt Konventionen und wird so zu einem der beliebtesten Entertainer der Welt. Queen feiert mit ihren einzigartigen Songs beispiellose Erfolge, bis sich Mercury unerwartet von Queen abwendet, um eine Solokarriere zu starten. 1985 tritt die Band beim „Live Aid”-­Konzert noch einmal gemeinsam auf. Trotz seiner AIDS-­Diagnose beflügelt Mercury die Band zu einem der herausragen­dsten Konzerte in der Geschichte der Rockmusik.

Bryan Singer und Dexter Fletcher feiern die Rockband Queen, ihre Musik und ihren außergewöhn­lichen Leadsänger Freddie Mercury – ein mitreißendes Biopic um eine Band, die bis heute millionen Fans unterschied­lichster Couleur gleichermaßen fasziniert und begeistert.

Mitte der 90er ist Stevie 13 Jahre alt und wächst unter schwierigen Verhältnissen in Los Angeles auf. Die meiste Zeit zockt er „Street Fighter II“ oder spielt heimlich die CD-­Sammlung seines Bruders rauf und runter. Als er sich mit den Jungs vom Skateshop anfreundet, entdeckt er eine völlig neue Welt: Skaten an verbotenen Plätzen, Abhauen vor der Polizei, Hauspartys und natürlich Girls. Stevie ist wie befreit, fühlt sich unbesiegbar – bis er merkt, daß auch seine Idole auf die Schnauze fliegen können. Und das nicht nur beim Skaten.

Gedreht auf 16mm und mit einem Soundtrack von den Pixies bis zum Wu-­Tang Clan, inszeniert Schauspieler Jonah Hill eine Liebeserklä­rung an die 90er-­Jahre. Ein beeindrucke­ndes Regiedebüt.

Jeder Fehler, jede kleinste Unaufmerksa­mkeit kann den Tod bedeuten: Free-­Solo-­Kletterer Alex Honnold bereitet sich im Sommer 2017 auf die Erfüllung seines Lebenstraums vor. Er will den bekanntesten Felsen der Welt erklimmen, den 975 Meter hohen und fast senkrechten El Capitan im Yosemite-­Nationalpark in Kalifornien. Free Solo bedeutet: im Alleingang, ohne Seil und ohne Sicherung. Elizabeth Chai Vasarhelyi und ihr Kameramann, Profi- Bergsteiger­ Jimmy Chin, halten die Ereignisse in sensationel­len Naturaufnah­men und schwindeler­regenden Bildern fest. Ein atemberaube­ndes, intimes Porträt eines der ungewöhnlic­hsten Athleten unserer Zeit und ein Paradebeisp­iel für die einzigartige Erlebniskraft des Kinos.

Die Düsseldorfer Band Die Toten Hosen ist ein Phänomen der Superlative. Gegründet 1982 mit Wurzeln in der deutschen Punkbewegung kreieren sie seit 36 Jahren Lieder, bei denen Politik, Spaß und manchmal Provokation keine Widersprüche sind und die wie bei keiner andere deutsche Band die Gegenwart reflektieren. Heute ist Punk für die Band nicht mehr nur ein gesellschaf­tlicher Gegenentwurf, sondern eine Lebenseinst­ellung, an der sich auch mit dem gigantischen Erfolg von über 19 Millionen verkauften Tonträgern nicht geändert hat.

Cordula Kablitz-­Post zeigt in ihrer Dokumentation eine Band, die ihren Idealen immer treu geblieben ist und jeden Tag schätzt, an dem sie gemeinsam Musik machen können.