Der Gesang der Flußkrebse

Da kommt noch was

Mittagsstunde

Tausend Zeilen

Three Thousand Years of Longing

Alle reden übers Wetter

Das Leben ein Tanz

Peter von Kant

Into the Ice

Unsere Herzen - Ein Klang

Die Känguru-­Verschwörung

Di 4.10., 19:00 [S2]

Der Gesang der Flußkrebse (OmU)

Mo 3.10.-Mo 3.10., 19:00 [S2]

Do 29.9.-Mi 5.10., 17:20 [S1]

Di 4.10.-Mi 5.10., 19:15 [S1]

Mittagsstunde (OmU)

Mo 3.10.-Mo 3.10., 19:15 [S1]

Do 29.9.-Mi 5.10., 19:30 [S3]

So 2.10.-Mo 3.10., 21:20 [S2]

Di 4.10.-Mi 5.10., 17:00 [S2]

Mo 3.10.-Di 4.10., 21:00 [S1]

Three Thousand Years of Longing (OmU)

Mi 5.10.-Mi 5.10., 21:00 [S1]

Mo 3.10., 21:15 [S3]

Mi 5.10., 21:15 [S3]

Mi 5.10., 17:10 [S3]

Das Leben ein Tanz (OmU)

Di 4.10., 21:15 [S3]

Mi 5.10., 21:20 [S2]

Peter von Kant (OmU)

Di 4.10.-Di 4.10., 21:20 [S2]

Mo 3.10.-Mo 3.10., 17:10 [S3]

Di 4.10.-Di 4.10., 17:10 [S3]

Mi 5.10.-Mi 5.10., 19:00 [S2]

USA 2022. 125 Min.

Regie: Olivia Newman. Drehbuch: Lucy Alibar. Darsteller: Daisy Edgar-­Jones, Taylor John Smith, Harris Dickinson, David Strathairn u.a.

D/CH 2021. 98 Min.

R & B: Mareille Klein.

D: Ulrike Willenbacher, Zbigniew Zamachowski, Imogen Kogge, Franziska Machens, Ueli Jäggi, Gabriela Muskala, Ulli Maier.

D 2022. 93 Min.

R: Lars Jessen. B: Catharina Junk.

D: Charly Hübner, Peter Franke, Hildegard Schmahl, Rainer Bock, Gabriela Maria Schmeide, Gro Swantje Kohlhof, Lennard Conrad.

D 2022. 93 Min.

R: Michael Bully Herbig. B: Hermann Florin., Juan Moreno.

D: Elyas M‘Barek, Jonas Nay, Michael Ostrowski, Marie Burchard, Jörg Hartmann, Kurt Krömer, Sara Fazilat

USA, Australien 2022. 108 Min.

Regie: George Miller. Buch: George Miller, Augusta Gore.

Darsteller: Tilda Swinton, Idris Elba, Aamito Lagum, Nicolas Mouawad, Ece Yüksel u.a.

Deutschland 2022. 89 Min.

Regie, Buch: Annika Pinske.

Darsteller: Anne Schäfer, Anne-­Kathrin Gummich, Judith Hofmann, Marcel Kohler, Max Riemelt, Sandra Hüller, Christine Schorn.

En Corps. Frankreich 2022. 117 Min.

Regie: Cedric Klapisch. Buch: Santiago Amigorena.

Darsteller: Marion Barbeau, Hofesh Shechter, Muriel Robin u.a.

F 2022 . 85 Min.

R,B: François Ozon nach dem Film „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ von R. W. Fassbinder.

D: Denis Ménochet, Isabelle Adjani, Khalil Gharbia, Hanna Schygulla.

Dokumentarf­ilm. Dänemark, Deutschland 2022. 85 Min.

Buch, Regie, Kamera: Lars Henrik Ostenfeld.

Erzähler: Campino

Deutschland 2022. 108 Min. Regie, Drehbuch und Montage: Torsten Striegnitz & Simone Dobmeier. Kamera: Max Preiss, Marcus Winterbauer, Christoph Krauss, Falco Seliger.

Deutschland 2022.

R,B: Marc-­Uwe Kling. B: Jan Cronauer.

D: Dimitrij Schaad, Rosalie Thomass, Petra Kleinert, Michael Ostrowski, Benno Fürmann u.a.

Kya (Daisy Edgar-­Jones) wurde als Kind von ihrer Familie verlassen und wird in den rauen, unnachgiebi­gen Sumpflandsc­haften North Carolina erwachsen. Viele Jahre gingen Gerüchte über das „Marsch-­Mädchen“ in der Gemeinde Barkley Cove um, wodurch sich die Bewohner von dem Mädchen fernhielten. Kya lebt unterdessen isoliert und auf sich allein gestellt im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Als zwei junge Männer Jahre später auf die zu einer Schönheit herangewach­senen „Wilden“ aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Denn als Chase Andrews (Harris Dickinson) tot aufgefunden wird, gerät die schüchterne Kya unter Mordverdach­t...

Nach dem gleichnamigen Bestseller.

Helga steckt in mehrerlei Hinsicht fest. Zwei Jahre ist es her, daß ihr Ehemann sie für eine andere Frau verlassen hat, aber sie ist immer noch wütend und verletzt. Alles ändert sich, als ihre Putzfrau in den Urlaub fährt und den polnischen Arbeiter Ryszard als Vertretung schickt. Anfangs selbst noch Zielscheibe von Helgas Unmut, wird Ryszard bald ihr Vertrauter. Obwohl sie nicht die gleiche Sprache sprechen, fühlt Helga sich verstanden. Im Schutz der eigenen vier Wände kommen die beiden sich näher. Doch als Helgas Familie und Freunde von ihrem Geheimnis erfahren, fällt es ihr schwer, vor den anderen zu ihren Gefühlen für Ryszard zu stehen, der so gar nicht den gängigen gesellschaf­tlichen Konventionen ihres Milieus entspricht...

Ein Film über Familie, Heimat und Zuhause. Im Mittelpunkt der Verfilmung des Bestsellers von Dörte Hansen steht das Dorf

Brinkebüll in Nordfriesla­nd. Ingwer Feddersen ist hier geboren und aufgewachsen, und nun, mit Ende 40, kehrt er aufs Land zurück, um seine Großeltern zu pflegen. Dabei begegnet er noch einmal seiner Kindheit. MITTAGSSTUNDE ist die Verfilmung einer großen Erzählung über die Menschen im Norden Deutschlands, die nicht viel reden, es aber verstehen, sich zu kümmern, wenn es Not tut. Lars Jessen (u. a. DORFPUNKS, FRAKTUS) hat einen sehr sehenswerten Film von beinahe zärtlicher Ruppigkeit geschaffen, mit dem großartigen Charly Hübner in der Hauptrolle: so knorrig, so schweigsam … und so liebenswert.

Der freie Journalist Juan Romero (Elyas M’Barek) findet Ungereimthe­iten in einer Titelgeschi­chte des preisgekrön­ten Reporters Lars Bogenius (Jonas Nay). Doch die Chefetage des Nachrichten­magazins „Chronik“ hält vorerst konsequent zu ihrem gefeierten Edelschreiber und versucht, Romeros Suche nach der Wahrheit zu ignorieren. Zu sehr haben die Chefs auf ihren jungen Shootingstar gesetzt, da darf es einfach keine Unregelmäßi­gkeiten geben. Doch Romero ist nicht zu stoppen. Bei seiner Recherche geht er buchstäblich an Grenzen, bis er nichts mehr zu verlieren hat ... außer seinem Job, seinem Ruf und seiner Familie. Ein Film von Michael Bully Herbig („Ballon“) frei nach einem der größten Skandale der jüngeren Mediengesch­ichte um Claas Relotius.

Die alleinstehe­nde Literaturfo­rscherin Alithea (Tilda Swinton) ersteht auf einer Reise in einem kleinen Laden in Istanbul eine Flasche. Als sie diese in ihrem Hotelzimmer öffnet, entweicht ein Djinn (Idris Elba), der ihr drei Wünsche offeriert, die gewissen Regeln folgen müssen. Alithea kennt die Literatur und die in ihr erhobenen Warnungen über derlei Wünsche. Also wieso sollte sie sich etwas wünschen? Weil der Djinn, um frei zu sein, diese drei Wünsche erfüllen muß. Er beginnt ihr zu erzählen, wie er das erste Mal in einer Flasche landete. Und sie erzählt ihm, wer sie ist. Dabei kreisen beide umeinander, denn letztlich sind es drei Wünsche, die gesprochen und erfüllt werden müssen ...

Opulent, aufregend, fantastisch: Der neue Film von George Miller („Mad Max: Fury Road“).

Clara hat es geschafft. Weg aus der Provinz führt sie als Dozentin ein unabhängiges Leben in Berlin und macht ihren Doktor in Philosophie. Zwischen ihren beruflichen Ambitionen, einer Affäre mit einem ihrer Studenten und der fordernden Freundschaft zu ihrer Doktormutter bleibt wenig Zeit für die Familie. Als Clara mit ihrer fünfzehn-­jährigen Tochter zum 60. Geburtstag ihrer Mutter Inge zurück in die Heimat fährt, wird sie mit ihrem Ideal von einem freien, selbstbesti­mmten Leben konfrontiert. Wie hoch ist der Preis, den sie dafür zahlen muß? Mit humorvollen, pointierten Dialogen und genauen zwischenmen­schlichen Beobachtungen erzählt Regisseurin Annika Pinske die Geschichte einer ostdeutschen Bildungsauf­steigerin zwischen Alltag in der Metropole und Aufwachsen in der Provinz.

Die 26-­jährige Élise (Marion Barbeau) hat eine vielverspre­chende Karriere als Ballettänze­rin vor sich. Doch als sie sich bei einem Sprung auf der Bühne schwer verletzt, zerbricht alles, wofür sie jahrelang gearbeitet hat. Stück für Stück muß Élise ihr Leben neu zusammenset­zen und lernen, das Vergangene hinter sich zu lassen. Ihr Weg führt sie von Paris in die Bretagne, zu neuen Freunden, einer neuen Liebe und der Freiheit, endlich das zu tun, wofür ihr Herz brennt. Und sie erkennt dabei, daß nur das Hier und Jetzt wirklich zählt. Regisseur Cédric Klapisch („Der Wein und der Wind“) widmet sich erneut den oft verschlunge­nen Pfaden des Lebens und der Liebe. Inspirierend und warmherzig mit der französischen Tänzerin Marion Barbeau in der Hauptrolle.

Peter von Kant (Denis Ménochet) – einst ein bedeutender Regisseur, doch bereits über seinem künstlerisc­hen Zenit – wankt liebend, leidend, schreiend, saufend und singend durch sein Kölner Atelier. Durch den Filmstar Sidonie (Isabelle Adjani), die viele Jahre Peters Muse war, lernt er den schönen jungen Schauspieler Amir kennen. Genauso schnell, wie eine leidenschaf­tliche Affäre zwischen den beiden beginnt, endet diese wieder, als Amir durch Peter zu Berühmtheit gelangt. Amir verspottet, demütigt und betrügt Peter, wodurch dieser einer Zerstörungs­sucht verfällt, die nicht zuletzt seine Mutter (Hanna Schygulla) und seinen letzten treuen Begleiter und Diener Karl trifft ... François Ozons Neuinterpre­tation und filmische Hommage an R. W. Fassbinder eröffnete die 72. Berlinale.

Seit vielen Jahren wird der grönländische Eisschild erforscht, aber noch immer gibt es keine eindeutige Antwort darauf, wie schnell das Eis dort schmilzt. Dieser Frage spürt der Filmemacher Lars Ostenfeld nach, während er mit drei der weltweit führenden Gletscherfo­rscher*innen zu einer Expedition aufbricht: Alun Hubbard, Dorthe Dahl-­Jensen und Jason Box. Blaugrüne Eisströme in klaffenden Canyons, kalbende Gletscher, faszinierende Eishöhlen und eine Handvoll mutiger Menschen auf Expedition ins Unbekannte. Ostenfelds Film ist ein grandioses visuelles Erlebnis, ein mitreißendes Kinoabenteuer über die noch immer weitgehend unerforschten Eiswelten und ihre Bedeutung für den Klimawandel. Campino (“Die Toten Hosen”), führt als Erzähler durch den Film.

Eine besondere Magie liegt im gemeinsamen Singen. Wenn die unterschied­lichsten Stimmlagen in aller Verschieden­heit zueinanderf­inden, entsteht eine enorme musikalische Kraft. Dieser Film geht diesem Zauber nach und begleitet zwei Chorleiteri­nnen und einen Chorleiter, wie sie aus einer Gruppe unterschied­lichster singbegeist­erter Menschen Chöre von mitreißender musikalischer Intensität entstehen lassen. Den Filmemachern Torsten Striegnitz und Simone Dobmeier ist eine großartige Symbiose aus Musik- und Dokumentarf­ilm gelungen. Ein bewegendes und mitreißendes Kinoerlebnis von großer Wärme, das in Zeiten der Isolation die unaufhaltsame Kraft der Gemeinschaf­tlichkeit betont und verständlich macht, wie Musik Menschen zusammenbri­ngt.

Marc-­Uwe und das Känguru gehen eine gewagte Wette ein: Sie werden ihre Wohnung verlieren, wenn sie es nicht schaffen, Marias Mutter zu retten. Die ist im Internet falsch abgebogen und leugnet nun die Klimakrise. Auf ihrem absurden Roadtrip zur Conspiracy Convention in Bielefeld geraten Kleinkünstler und Beuteltier ins Visier von Verschwörun­gs-­Guru Adam Krieger und seinen fanatischen Anhängern. Blöderweise können die beiden es einfach nicht lassen, zur falschen Zeit das Richtige zu sagen. Und plötzlich geht es nicht mehr nur um ihre Wohnung - sondern um Leben und Tod!

Werden sie es trotzdem schaffen? Sehr wahrscheinl­ich. Ist ja ‘ne Komödie.

Vorpremiere am Mittwoch, 24.08. um 19:30

im Lichthaus!