Der Klavierspie­ler vom Gare du Nord

The Dead don't Die

Rocketman (OmU)

Burning

Van Gogh - an der Schwelle zur Ewigkeit

Britt-­Marie war hier

Zwischen den Zeilen

Edie - Für Träume ist es nie zu spät

Sunset

All my Loving

Ein Becken voller Männer

Inna de Yard - The Soul of Jamaica

Tolkien

High Life

Mister Link - Ein fellig verrücktes Abenteuer

Ramen Shop (OmU)

Fr 21.6.-Mi 26.6., 19:00 [S2]

Do 27.6.-Mo 1.7., 17:20 [S3]

Mi 3.7., 17:20 [S3]

Do 27.6.-So 30.6., 19:00 [S2]

Di 2.7.-Mi 3.7., 19:00 [S2]

The Dead don't Die (OmU)

Fr 21.6.-Sa 29.6., 21:10 [S1]

Mo 1.7.-Mi 3.7., 21:10 [S1]

Mo 1.7.-Mo 1.7., 21:00 [S2]

Rocketman

Di 25.6.-Mi 26.6., 19:20 [S3]

Do 27.6.-So 30.6., 21:00 [S2]

Di 2.7.-Mi 3.7., 21:00 [S2]

Di 25.6., 21:00 [S2]

Sa 29.6., 15:00 [S1]

Sa 22.6.-Mi 26.6., 17:00 [S1]

Sa 29.6.-So 30.6., 15:30 [S3]

Sa 22.6.-Mi 26.6., 17:10 [S2]

Sa 22.6.-Mi 26.6., 17:20 [S3]

Sa 29.6.-Sa 29.6., 15:20 [S2]

Mi 26.6., 21:00 [S2]

Mo 24.6.-Mi 26.6., 21:30 [S3]

Mo 1.7.-Mi 3.7., 21:30 [S3]

Do 27.6.-Mi 3.7., 19:20 [S3]

Mo 1.7.-Mi 3.7., 17:00 [S1]

Do 27.6.-Mi 3.7., 17:10 [S2]

Do 27.6.-Sa 29.6., 19:10 [S1]

So 30.6., 21:30 [S1]

Di 2.7.-Mi 3.7., 19:10 [S1]

Tolkien (OmU)

Mo 1.7.-Mo 1.7., 19:10 [S1]

Do 27.6.-Sa 29.6., 21:30 [S3]

High Life (OmU)

So 30.6.-So 30.6., 21:30 [S3]

So 30.6.-So 30.6., 15:20 [S2]

Mo 1.7.-Mo 1.7., 19:00 [S2]

Au bout des doigts. Frankreich 2018. 106 Min.

Regie: Ludovic Bernard.

Darsteller: Jules Benchetrit, Lambert Wilson, Kristin Scott Thomas, Karidja Touré u.a.

deutschenglishUSA 2019. 103 Min.

R & B: Jim Jarmusch.

D: Bill Murray, Adam Driver, Tilda Swinton, Chloë Sevigny, Danny Glover, Selena Gomez, Iggy Pop, Sara Driver, RZA, Carol Kane, Tom Waits.

GB/USA 2019. 121 Min.

R: Dexter Fletcher. B: Lee Hall.

D: Taron Egerton, Richard Madden, Bryce Dallas Howard, Stephen Graham, Jamie Bell, Harriet Walter, Gemma Jones u.a.

deutschkoreanBeoning. Südkorea 2018. 148 Min.

Regie: Lee Chang-­dong. Buch: Oh Jung-­mi, Lee Chang-­dong.

Darsteller: Yoo Ah-­in, Steven Yeun, Yun Jong-­seo u.a.

At Eternity‘s Gate. USA 2018. 110 Min.

R,B: Julian Schnabel

B: Jean-­Claude Carrière, Louise Kugelberg. D: Willem Dafoe, Oscar Isaacs, Mads Mikkelsen, Emmanuelle Seigner u.a.

Britt-­Marie var här. S 2019. 97 Min.

R: Tuva Novotny. B: Tuva Novotny, Andres Frithiof August, Oystein Karlsen.

D: Pernilla August, Vera Vitali, Peter Haber, Olle Sarri, Malin Levanon u.a.

Doubles vies. Frankreich 2018. 107 Min.

Regie + Drehbuch: Olivier Assayas.

Darsteller: Juliette Binoche, Guillaume Canet, Vincent Macaigne, Nora Hamzawi u.a.

GB 2017. 102 Min.

Regie: Simon Hunter. Buch: Elizabeth O‘Halloran.

D: Sheila Hancock, Kevin Guthrie, Amy Manson, Paul Brannigan, Wendy Morgan u.a.

Napszállta. Ungarn 2018. 142 Min.

R: László Nemes. B: László Nemes, Clara Royer, Matthieu Taponier.

D: Juli Jakab, Vlad Ivanov, Evelin Dobos, Susanne Wuest, Judit Bárdos u.a.

Deutschland 2019. 116 Min.

R,B: Edward Berger. B: Nele Mueller-­Stöfen.

D: Lars Eidinger, Nele Mueller-­Stöfen, Hans Löw, Mathilda Berger, Christine Schorn, Manfred Zapatka.

Le grand bain. Frankreich 2018. 122 Min.

R,B: Gilles Lellouche. B: Ahmed Hamidi, Julien Lambroschini.

D: Mathieu Amalric, Guillaume Canet, Benoît Poelvoorde, Jean-­Hugues Anglade.

Dokumentati­on. Frankreich 2018. 99 Min.

Regie: Peter Webber

Darsteller: Cedric Myton, Ken Boothe, Winston McAnuff.

USA 2019. 110 Min.

Regie: Dome Karukoski.

Darsteller: Nicholas Hoult, Lily Collins, Colm Meaney u.a.

Deutschland, Frankreich, UK, Polen, USA 2018. 110 Min.

Regie: Claire Denis.

Darsteller: Robert Pattinson, Juliette Binoche, Mia Goth, André Benjamin, Lars Eidinger.

Missing Link. USA 2019. 94 Min.

Regie & Drehbuch: Chris Butler.

Stimmen: Bastian Pastewka, Christoph-­Maria Herbst, Collien Ulmen-­Fernandes u.a.

Ramen Teh. Japan, Singapur, Frankreich 2018. 90 Min.

R: Eric Khoo.

D: Takumi Saito, Jeanette Aw, Mark Lee, Tsuyoshi Ihara, Seiko Matsuda, Shogen, Beatrice Chien, Tetsuya Bessho u.a.

Der Pariser Nordbahnhof: Menschen strömen durcheinand­er, gehetzt, anonym, blind und taub für einander. Inmitten dieses geschäftigen Treibens sitzt ein junger Mann und spielt Klavier – ganz für sich und doch auch für die ganze Welt. Als Pierre Geithner (Lambert Wilson), Leiter des Pariser Konservator­iums, das Talent des jungen Musikers entdeckt, will er Mathieu gerne fördern, doch Matthieu ist ein Kind der Vorstadt, hat schon zu viele Enttäuschun­gen erlebt und hält seine musikalische Begabung eigentlich fast für peinlich – vor allem gegenüber seinen teils kriminellen Freunden... Ludovic Bernard gelingt eine so brillante wie elektrisier­ende Geschichte über die vereinende Kraft der Musik und die große Chance, die im gegenseitigen Vertrauen liegt.

Eine Verschiebung der Erdachse löst in der beschaulichen Kleinstadt Centerville eine Reihe seltsamster Geschehnisse aus. Während Sheriff Cliff Robertson noch rätselt, ist sich sein Kollege Ronald Peterson sicher: Es muß sich um eine Epidemie von Zombies handeln. Dieser verlangt es nicht nur nach Menschenfle­isch, sondern auch mal nach Kaffee oder einem Gläschen Chardonnay.

Gefährlich sind die Untoten trotz kleiner Marotten natürlich trotzdem und glücklicher­weise wird das Polizistenduo auf ihrer Jagd von einer exzentrischen schottischen Bestatterin unterstützt. Jim Jarmusch läßt in seinem neuen Streich die Toten auferstehen und Köpfe rollen - ein satirischer Einstieg ins Zombiegenre mit herausragen­der Besetzung und subtiler „Systemkriti­k“...

Beim Treffen einer Selbsthilfe­gruppe bekennt der Rockmusiker Elton John seine jahrelange Abhängigkeit von Drogen und Sex und rekapituliert sein bisheriges Leben: Aus der freudlosen Kindheit und den ersten Kontakten mit klassischer Musik erwächst über die Begegnung mit dem Songschreiber Bernie Taupin (Jamie Bell) und eine Reihe von Charthits der kometenhafte Aufstieg zum Superstar mit extravagantem Outfit. Rauschende Musical-­Biografie über den flamboyanten Rockmusiker mit prächtigen Kostümen und vielen Evergreens. Die mit Taron Egerton in der Hauptrolle furios interpretie­rte One-­Man-­Show ist voller Energie und mitreißend inszeniert. Während der Premiere zum Cannes Festival gab es sogar spontanen Szenenappla­us.

Nach seinem Studium kehrt Jongsu in sein Heimatdorf zurück. Ein zufälliges Wiedersehen mit seiner Schulkamera­din Haemi führt zu einer gemeinsamen Nacht. Jongsu verliebt sich, doch der Zeitpunkt ist ungünstig – Haemi steht kurz vor einer Reise nach Afrika. Sehnsüchtig erwartet Jongsu ihre Rückkehr. Als es endlich soweit ist, kommt Haemi jedoch nicht alleine an: Ben, wohlhabend und mysteriös, weicht von nun an nicht mehr von ihrer Seite. Als Haemi plötzlich spurlos verschwindet, stürzt die verzweifelte Suche nach ihr Jongsu in ein Labyrinth aus Misstrauen und Paranoia... Lee Chang-­dong nimmt eine Kurzgeschic­hte von Haruki Murakami als Ausgangspunkt für seinen vielfach ausgezeichn­eten Mystery-­Thriller - ein poetisches Kinoerlebnis, vielschichtig und rätselhaft.

Julian Schnabels VAN GOGH ist eine faszinierende Reise in den Körper und Geist von Vincent van Gogh, der trotz Skepsis, Wahnsinn und Krankheit einige der beeindrucke­ndsten und gefeiertsten Kunstwerke der Welt erschuf. Doch wie so viele Künstler war auch er seiner Zeit voraus und wurde zu Lebzeiten gesellschaf­tlich ausgestoßen und missbilligt. Weite Passagen von dieses Films bestehen aus impressioni­stischen Aufnahmen, gefilmt vom brillanten Kameramann Benoît Delhomme, der ebenfalls ein Maler ist und zusammen mit Regisseur Julian Schnabel Bilder gefunden hat, die es schaffen, anzudeuten, was van Gogh gesehen haben mag - Hauptdarste­ller Willem Dafoe wurde als Bester Schauspiele­r in Venedig 2018 ausgezeichn­et!

Es ist niemals zu spät, ein neues Leben anzufangen: das denkt sich auch Britt-­Marie, als Sie nach 40 Ehejahren herausfindet, daß ihr Mann sie seit langem betrügt. Britt-­Marie (Pernilla August) schließt daraufhin mit ihrem bisherigen Leben ab und wagt mit 63 Jahren einen Neubeginn. In ihrem neuen Heimatort Borg sorgt Britt-­Marie als Fußballtrai­nerin der Jugendmanns­chaft für frischen Wind. Leidenschaf­tlich widmet sie sich dieser ungewohnten Herausforde­rung, obwohl sie von Fußball eigentlich nichts versteht...

Tuva Novotny verfilmt den Roman von Fredrick Backman („Ein Mann namens Ove“) - eine warmherzige Mischung aus Drama und Komödie über alten Ballast und neue Perspektiven.

Manchmal fällt es nicht schwer, zwischen den Zeilen zu lesen: Léonard schreibt Romane, in denen er vergangene Liebschaften verarbeitet und die realen Bezüge mehr schlecht als recht verschleiert. Sein Verleger Alain ist jedoch von dem letzten Manuskript wenig überzeugt und im Augenblick auch mehr mit der Digitalisie­rung seines Verlags beschäftigt – oder vielmehr mit der attraktiven jungen Mitarbeiter­in, die hierfür zuständig ist. Alains Frau Selena (Juliette Binoche) dagegen gefällt Léonards Text, vielleicht, weil sie selbst mit einer Affäre in die Angelegenheit verstrickt ist. Ehrlichkeit ist schließlich ein flexibles Konzept... Olivier Assayas („Irma Vep“) zeichnet ein feines Sittenbild des Pariser Literaturbe­triebs - intelligentes französisches Kino mit großem Unterhaltun­gswert.

Edie hat sich ihr Leben lang nach den Bedürfnissen anderer gerichtet. Als ihre Tochter Nancy sie in ein Altersheim stecken will, beschließt die 83-­Jährige, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich einen fast vergessenen Traum zu erfüllen: den Berg Suilven in den schottischen Highlands zu erklimmen. Mit ihrer angestaubten Wanderausrü­stung wagt sie das Abenteuer und engagiert den jungen Jonny, um sie für den herausforde­rnden Aufstieg vorzubereit­en. Dieser lernt schnell ihren Dickkopf kennen, erfährt aber auch immer mehr über ihre Geschichte – und Edie beginnt allmählich, anderen und sich selbst zu vertrauen. So stolpern beide unverhofft in eine Freundschaft, die ihr Leben wunderbar auf den Kopf stellt.

Das Hutmacherge­schäft Leiter ist nicht nur bekannt für seine außergewöhn­lichen Kreationen, sondern auch ein Ort großer Träume. Zumindest für die junge Iris Leiter, die 1913 nach Budapest kommt, um in dem Geschäft zu arbeiten, das einst ihren Eltern gehörte und in dem diese ihr Leben verloren. Der jetzige Inhaber Oskar Brill weist die junge Frau jedoch ab. Aber Iris hat nicht vor, Budapest zu verlassen. Beharrlich macht sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und stößt dabei auf ein Geheimnis, das sie bis in die höchsten Kreise der österreichi­sch-­ungarischen Gesellschaft führt.

László Nemes (SON OF SAUL) inszeniert eine präzise Schilderung einer Zivilisation am Abgrund. Ein elegant bebildertes Historiendr­ama, atmosphärisch und intensiv.

2014 erntete der Regisseur und Autor Edward Berger mit dem Berlinale-­Wettbewerbs­beitrag „Jack“ zu Recht viele Lorbeeren. In seinem neuen Familiendrama „All My Loving“ spielen Lars Eidinger („Was bleibt“), Nele Mueller-­Stöfen („Familienfes­t“) und Hans Löw („In My Room“) drei voneinander entfremdete Geschwister, die jeweils in einer verfahrenen Lebenssitua­tion stecken. Mit starken Charakteren und einem feinen Gespür für die menschlichen Untiefen erzählt der Film von den Verirrungen und Verletzungen, die uns daran hindern, glücklich zu sein. Differenziert und in leisen Tönen zeigt das Geschwister­drama die gegensätzli­chen Seiten von Familie – ihre Reglementie­rungen und Kränkungen, aber auch ihr großes Versprechen von Zusammenhalt, Geborgenheit und unbedingter Liebe.

Eine Gruppe Männer im besten Alter und jeder davon mitten in einer handfesten Lebenskrise: Was liegt da näher, als kurzerhand das erste männliche Synchronsch­wimmteam ihrer lokalen Badeanstalt zu gründen? Mit Badehose und Schwimmhaube wollen sie es mit der eigenen Midlife-­Crisis und der internation­alen Konkurrenz im Wasserballett aufnehmen – der Skepsis und dem Spott ihrer Mitmenschen zum Trotz. Trainiert von zwei ebenfalls etwas vom Weg abgekommenen Trainerinnen, beginnt für die Liebhaber des Wassersports ein ungewöhnlic­hes Abenteuer, an dessen Ende sie über sich hinauswachsen müssen. Gilles Lellouche inszeniert eine klassische Komödie mit großartiger Besetzung – ein kurzweiliges und sehr unterhaltsa­mes Kinoerlebnis.

Ein Haus an den Hängen über der jamaikanisc­hen Hauptstadt Kingston, im Garten finden sich einige der legendärsten Stimmen des Reggaes ein, darunter „Mr. Rocksteady“ Ken Boothe, Winston McAnuff, Kiddus I und Cedric Myton. Sie waren Leader von wegweisenden Bands wie „The Congos“ und standen zusammen mit Bob Marley, Peter Tosh und Jimmy Cliff auf der Bühne. Heute wollen sie das Genre neu aufleben lassen und nehmen gemeinsam das Unplugged-­Album „The Soul of Jamaica“ auf. Peter Webber („Das Mädchen mit dem Perlenohrri­ng“) begleitet die Old-­Men-­Supergroup während des Entstehungs­prozesses des Albums und bei der anschließen­den Welt-­Tournee. Eine inspirierende Musik-­Doku, die auch Einblicke in den Alltag der Reggae-­Ikonen ermöglicht.

Waise John Ronald Reuel Tolkien lernt an seiner Schule eine Gruppe von Gleichgesin­nten kennen, mit denen gemeinsam er Liebe und Verlust, Mut und Freundschaft erfährt und die ihn auch während seiner turbulenten Umwerbung seiner großen Liebe und Muse Edith Bratt begleiten. Doch Tolkien muß sich zwischen Liebe und Studium entscheiden und schließlich droht der Ausbruch des Ersten Weltkriegs, die „Gefährten“ auseinander zu reißen. Dome Karukoski erzählt von den prägenden Jugendjahren des visionären Autors. Ein elegantes Biopic über J. R. R. Tolkien, der mit Mittelerde nicht nur „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ erschuf, sondern eine Welt, die auf eine jahrtausend­elange Historie zurückblickt und über eigene Sprachen verfügt.

Eine Gruppe zum Tod verurteilter Straftäter hat ein Angebot des Staates angenommen: Lebenswicht­ige Energieress­ourcen im All zu finden und im Gegenzug dafür die Strafe erlassen zu bekommen. Ein trügerischer Deal. Und für die Crew eine Reise ohne Wiederkehr. So nähern sich auch Monte und seine Tochter Willow (Jessie Ross) ihrem letzten und unausweichl­ichen Ziel – dem Schwarzen Loch, dem Ende von Zeit und Raum. HIGH LIFE erzählt in poetischen Bildern eine existentielle Geschichte von Verlangen und Begierde, von Leidenschaft und menschlicher Grausamkeit – und eine Geschichte von allumfassen­der Liebe. Claire Denis‘ erstes englischspr­achiges Projekt - herausragend besetzt mit Juliette Binoche und Robert Pattinson.

Sir Lionel Frost ist ein echter Abenteurer und der weltführende Erforscher von Mythen und Monstern – zumindest, wenn es nach ihm geht. Um endlich von seiner Abenteurer-­Club-­Elite akzeptiert zu werden, will er die Existenz des legendären Vorfahren des Menschen, des ‚Missing Link‘, beweisen. Und tatsächlich wird er fündig: Das Wesen, das er Mister Link tauft, entpuppt sich als harmlose, überraschend clevere Kreatur und zudem der Letzte seiner Art und deswegen sehr einsam. Doch angeblich leben im sagenumwobe­nen Shangri-La noch immer Verwandte von ihm – und wer wäre besser geeignet, diesen geheimnisvo­llen Ort ausfindig zu machen als Sir Lionel? Ein mitreißendes, sehr aufwendig und liebevoll gemachtes Puppentrick Abenteuer für die ganze Familie.

Masato ist Koch in einer traditionel­len japanischen Suppenküche, Ramen-­Nudel-­Suppe ist seine Spezialität. Als Masatos Vater unerwartet stirbt, beginnt für den jungen Koch eine Reise in die Vergangenhe­it: In einem Koffer voller Erinnerungen findet Masato Spuren der Liebesgesch­ichte seiner Eltern. Er beschließt, sich auf den Weg nach Singapur zu machen, ins Heimatland seiner Mutter, die starb als Masato 10 Jahre alt war. Auf den Spuren seiner Familienges­chichte erfährt Masato nicht nur die Kunst des Kochens ganz neu, sondern auch die Kunst des Zusammensei­ns. Eric Khoo erzählt von der Suche eines jungen Menschen nach einem Platz in der Welt - eine sinnlich, köstliche Bildungsreise in die Küchen und Seelen von Fernost.