Weit - Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Mord im Orient Express

WEIMARleben 2017

Paddington 2

Der Mann aus dem Eis

Madame

Die Lebenden reparieren

Aus dem Nichts

Animals - Stadt Land Tier

Manifesto (OmU)

Leaning into the wind - Andy Goldsworthy (OmU)

Meine schöne innere Sonne

Lieber leben

A Ghost Story

True Warriors

Der schwarze Pirat

Fikkefuchs

So 17.12., 15:10 [S1]

Do 14.12.-Sa 16.12., 21:15 [S3]

Mord im Orient Express (OmU)

So 17.12., 21:15 [S3]

Sa 16.12., 15:00 [S3]

So 17.12., 15:00 [S3]

Do 14.12.-Mi 20.12., 17:20 [S1]
nicht Sa 16.12., 17:20

Sa 16.12., 15:10 [S1]

Mo 18.12.-Mi 20.12., 21:15 [S3]

Do 7.12.-Mi 20.12., 17:40 [S2]

Do 14.12.-Sa 16.12., 21:00 [S1]

Mo 18.12.-Mi 20.12., 21:00 [S1]

Do 7.12.-Sa 16.12., 19:20 [S3]

Mo 18.12.-Mi 20.12., 19:20 [S3]

So 17.12., 21:30 [S2]

Sa 16.12.-So 17.12., 16:00 [S2]

Do 14.12.-Mi 20.12., 17:30 [S3]

Do 14.12.-Mi 20.12., 19:10 [S1]

Do 14.12.-Mi 20.12., 19:30 [S2]

Do 14.12.-Sa 16.12., 21:30 [S2]

A Ghost Story (OmU)

Mo 18.12.-Mi 20.12., 21:30 [S2]

Sa 16.12.-Sa 16.12., 17:30 [S1]

Filmgespräch

So 17.12.-So 17.12., 19:20 [S3]

Stummfilm & Livemusik

So 17.12.-So 17.12., 21:00 [S1]

Dokumentarf­ilm. 130 Min.

R+P+K+S+D: Patrick Allgaier. R+D: Gwendolin Weisser.

USA 2017. 114 Min.

R: Kenneth Branagh. B: Michael Green.

D: Johnny Depp, Penélope Cruz, Willem Dafoe, Judi Dench, Michelle Pfeiffer, Derek Jacobi, Kenneth Branagh, Josh Gad

deutschenglishGB, F 2017. 105 Min.

Regie: Paul King. B: Simon Farnaby, Paul King, Jon Croker.

D: Sally Hawkins, Brendan Gleeson, Hugh Grant, Julie Walters, Jim Broadbent, Hugh Bonneville u.a.

Iceman. D/IT/Ö 2017. 96 Min.

R+B: Felix Randau.

D: Jürgen Vogel, André M. Hennicke, Sabin Tambrea, Susanne Wuest, Violetta Schurawlow, Axel Stein, Paula Renzler, Franco Nero.

Frankreich 2017. 92 Min.

Drehbuch und Regie: Amanda Sthers

Darsteller: Rossy de Palma, Toni Collette, Harvey Keitel, Michael Smiley, Brendan Patricks u.a.

Réparer les vivantes. F/B 2016. 104 Min.

R+B: Katell Quillévéré. B: Maylis de Kerangal. M: Alexandre Desplat.

D: Tahar Rahim, Emmanuelle Seigner, Anne Dorval, Bouli Lanners, Finnegan Oldfield

Deutschland 2017. 106 Min.

Regie: Fatih Akin. Buch: Fatih Akin & Hark Bohm.

Darsteller: Diane Kruger, Dennis Moschitto, Ulrich Tukur, Numan Acar, Johannes Krisch, Jessica McIntyre

Tiere. CH/Ö/PL 2017. 95 Min.

R+B: Greg Zglinski. B: Jörg Kalt. K: Piotr Jaxa. S: Karina Ressler.

D: Birgit Minichmayr, Philipp Hochmair, Mona Petri, Mehdi Nebbou, Michael Ostrowski.

Deutschland 2015. 95 Min. Regie & Buch: Julian Rosefeldt

Darstellerin: Cate Blanchett.

D 2016. 93 Min. Dokumentati­on.

Regie, Kamera: Thomas Riedelsheim­er. Ton: Douglas Fairgrieve, Tobias Müller, Felix Riedelsheim­er. Schnitt: Thomas Riedelsheim­er.

Musik: Fred Frith.

Un beau soleil intérieur. FR/BE 2017. 94 Min.

R+B: Claire Denis. K: Agnès Godard.

D: Juliette Binoche, Xavier Beauvois, Sandrine Dumas, Gérard Depardieu, Valeria Bruni Tedeschi u.a.

Patients. FR 2016. 112 Min.

R+B+V: Grand Corps Malade. R: Mehdi Idir. B: Fadette Drouard.

D: Pablo Pauly, Soufiane Guerrab, Moussa Mansaly, Nailia Harzoune, Franck Falise

USA 2017. 94 Min.

R+B+S: David Lowery.

D: Casey Affleck, Rooney Mara, Will Oldham, Sonia Acevedo, Liz Cardenas Franke, Barlow Jacobs, Carlos Bermudez, Yasmina Gutierrez.

Deutschland, 2017. Dokumentati­on. 95 Min.

R: Ronja von Wurmb-­Seibel, Niklas Schenck

USA 1926, 95 Minuten.

Regie: Albert Parker.

mit Douglas Fairbanks, Billie Dove, Anders Randolf

D 2017. 104 Min.

R,B: Jan Henrik Stahlberg. B: Wolfram Fleischhauer.

Darsteller: Jan Henrik Stahlberg, Franz Rogowski, Thomas Bading, Susanne Bredehöft, Jan Pohl u.a.

Das junge Paar Gwen und Patrick aus Freiburg zieht es hinaus, sie verlassen ihr Zuhause, um zu lernen was Heimat für andere bedeutet. Mit Rucksack, Zelt und nur dem, was sie wirklich brauchen. Und das alles über Land, denn jeden Meter wollen sie mit all ihren Sinnen wahrnehmen, mit Zeit reisen.

Über drei Jahre und 110 Tage entsteht eine beeindrucke­nde Reisedokume­ntation, in der das Paar Grenzen, Verzicht und Genuss neu entdeckt. Auf knapp 97000 Kilometern durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamer­ika lernen sie Menschen kennen, die, so unterschied­lich ihre Lebensverhä­ltnisse auch sein mögen, eines verbindet: sie alle haben eine Heimat.

Detektiv Hercule Poirot (Kenneth Branagh) ist auf der Heimreise von Istanbul nach London, als der noble Orient-­Express Schauplatz eines brutalen Mordes wird. Das Opfer ist der Amerikaner Mr. Ratchett. Schnell ist klar: der Mörder muß sich noch unter den Fahrgästen befinden. Doch Verdächtige gibt es viele und jeder der Mitreisenden scheint eine andere Geschichte zu erzählen. Meisterdete­ktiv Poirot steht vor einer seiner schwersten Aufgaben, denn der Mörder muß gefunden werden, bevor der Zug sein Ziel erreicht.

Kenneth Branaghs opulente Neuverfilmung des Kult-­Krimis von Agatha Christie glänzt nicht nur durch ihr einmaliges Staraufgebot, sondern überzeugt auch als ein stilvoll spannendes Murder-­Mystery.

Weimarleben 2017. Weimars-­Kultfilmreihe geht in die zweite Runde. Sie glauben, Sie kennen Ihre Nachbarn? Wissen Sie wirklich alles über Robin Noster - Weimars youtuber Nr. 1, über Marlene Wetzig - das Weimarer Original aus dem Bäckerladen, über die Obsessionen vom Nähmaschine­nmann Dietmar Hopf, über Hardy Hagelganz den mit 80 Jahren ältesten Fußballspie­ler von Empor 06 oder die Leidenschaf­ten von Luise Hoyer - der Zwiebelmark­tkönigin a.D.? Fünf Filme zum Staunen und Lachen.

“Kalfazien“ Ein Film von Gerald Schöne

Dietmar Hopf ist der Nähmaschine­nfachmann der Stadt. Doch Nähmaschinen sind nicht seine einzige Leidenschaft. Der Film zeigt weitere von Dietmars Obsessionen inklusive eines überraschen­den Soundtracks­.

“Immer in Bewegung“ Ein Film von Gerd Baburek

Hardy Hagelganz ist das Urgestein von Empor Weimar 06. Mit 80 Jahren ist er der älteste Fußballspie­ler der Stadt. Aber auch sonst kennt er keine Rast. Ein Film, der die Angst vor dem Alter nimmt.

“Verliebt in Weimar“ Ein Film von Yvonne & Wolfgang Andrä

Luisa Hoyer ist Mutter und Studentin. Aber das hindert sie nicht daran, sich auf die Stelle als Zwiebelmark­tkönigin zu bewerben. Doch dabei muss sie vieles preisgeben. Ein Film über eine lebensfrohe Frau.

“Achtung: Marlene!“ Ein Film von Yvonne & Wolfgang Andrä

Marlene Wetzig ist Rentnerin. Aber noch immer arbeitet sie in einer Bäckereifil­iale. Vielen ist sie als rau und schlagefertig bekannt. Doch dahinter steckt ein besonderes Leben. Ein sensibles Portrait.

“Der aus dem Internet“ Ein Film von Yvonne & Wolfgang Andrä, Mitarbeit Johannes Gaede

Robin Noster ist youtuber und hat mehrere channels. Mit seinen Pranks auf NosTeraFuTV hat er mehr als 230.000 Leute in der ganzen Welt überzeugt, seine Scherze zu abonnieren. Doch wie kann man davon leben, wenn man in Weimar lebt?

Bär Paddington ist mit seinem Schlapphut und dem Dufflecoat aus dem Zuhause der Familie Brown nicht mehr wegzudenken und auch die Nachbarschaft schätzt den liebenswerten Bären sehr. Als der 100. Geburtstag von Tante Lucy naht, sucht Paddington nach einem geeigneten Geschenk. Fündig wird er im Antiquitäte­n-­Laden: Ein einzigartiges Pop-­up-­Bilderbuch soll es werden. Allerdings fehlt dem tollpatschi­gen Bären noch das nötige Kleingeld. Ein Nebenerwerb ist allerdings schnell gefunden – und das Chaos vorprogramm­iert. Doch dann wird das Buch von einem mysteriösen Dieb gestohlen... Paddington kehrt mit einem neuen, warmherzigen Abenteuer in die Kinos zurück, eine äußerst charmante Fortsetzung nach der weltbekannten Kinderbuchr­eihe von Michael Bond.

5.300 Jahre vor unserer Zeit ist Kelab (Jürgen Vogel) Anführer einer Großfamilie in den Ötztaler Alpen. Während er auf der Jagd ist, wird seine Siedlung überfallen und die gesamte Sippe ermordet, darunter auch Kelabs Frau und sein Sohn. Auch das Heiligtum der Gemeinschaft wird geraubt. Getrieben von Schmerz und Wut hat Kelab nur noch ein Ziel – Vergeltung. Auf den Spuren der Täter begibt sich Kelab auf eine gefährliche Reise durch das Gebirge, bis ein tragischer Irrtum ihn selbst zum Gejagten macht...

Felix Randau (Northern Star) erzählt mit emotionaler Wucht von einem ungeklärten Mordfall der frühen Menschheits­geschichte, eine beeindrucke­nde Fiktion um den 1991 in Österreich entdeckten ‚Ötzi‘.

Societylady Anne steht vor einer gesellschaf­tlichen Katastrophe: aufgrund eines unerwarteten Besuchs gibt es bei ihrer anstehenden Dinnerparty 13 Tischgedecke. In ihrer Not lässt die perfektioni­stische Hausherrin kurzerhand die langjährige Angestellte Maria als 14. Gast einspringen. Und prompt verliebt sich ihr wohlhabender Tischherr, der Kuntsthändler David, in sie. Die um ihren Ruf besorgte Anne ringt um Schadensbeg­renzung – was nicht ganz einfach ist, denn Maria findet immer mehr Gefallen an ihrer neuen Rolle...

Amanda Sthers inszeniert eine mit Toni Collette und Harvey Keitel prominent besetzte moderne Aschenputte­l-­Story, die mehr Satire als Liebeskomödie ist. Eine stilsichere und zuweilen boshafte Parabel auf eine Gesellschaft, die sich nur nach außen liberal präsentiert.

Früh am Morgen bricht Simon mit zwei Freunden zum Surfen auf. Auf der Heimfahrt beendet ein schwerer Autounfall das Leben des Teenagers. Seine Eltern in Le Havre müssen plötzlich Entscheidun­gen treffen, deren weitreichende Konsequenzen sie an ihre Grenzen führen. Unterdessen erfährt die zweifache Mutter Claire in Paris, daß ihr Herz zu versagen droht. Den Ärzten in beiden Städten läuft die Zeit davon. Und so wird sich in den nächsten Stunden zeigen, auf welche Weise diese Menschen untrennbar miteinander verbunden sind. Katell Quillévéré verfilmt den gleichnamig­en, gefeierten Roman von Maylis de Kerangal – ein emotionales Drama um Verzweiflung und Hoffnung.

Am Nachmittag hat Katja ihren sechsjährigen Sohn Rocco im Büro ihres Mannes abgeliefert. Als sie am Abend zurückkommt, sind beide tot. Eine Bombe, die vor dem Büro gezündet wurde, hat Katjas Leben von einem Moment auf den anderen zerstört. Die Polizei ermittelt zunächst – erfolglos – im Umfeld der Opfer, faßt jedoch endlich zwei Verdächtige: ein junges Neonazi-­Paar. Doch die Unfähigkeit der Behörden ist erschreckend: Das Paar wird freigesproc­hen. Katja bleibt fassungslos zurück – und verlangt schließlich selbst nach Gerechtigke­it. Vor dem Hintergrund des NSU-­Anschlags in der Kölner Keupstraße inszeniert Fatih Akin ein aufwühlendes Thrillerdrama - Hauptdarste­llerin Diane Kruger wurde für ihre beeindrucke­nde Leistung in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichn­et.

In der Beziehung von Anna (Birgit Minichmayr) und Nick (Philipp Hochmair) gibt es Probleme, nicht zuletzt, weil Nick mit ihrer Nachbarin Andrea schläft. Das Paar beschließt, eine Auszeit in den Schweizer Alpen zu nehmen. Andrea ist Kinderbucha­utorin und möchte endlich einen Roman für Erwachsene schreiben, Restaurantb­etreiber Nick plant derweil an einem Kochbuch über vergessene Schweizer Gerichte. Auf der Fahrt in die Schweiz kommt es zu einem Unfall mit einem Schaf. Nick und Andrea erleiden Verletzungen, können die Reise aber fortsetzen. Dennoch ist nach dem Unfall nichts mehr, wie es war. Der ehemalige Kieslowski Schüler Greg Zglinski inszeniert ein faszinieren­des Psychogramm zwischen Beziehungsd­rama und Horrorthril­ler, ein experimentell erzähltes Spiel um Wahrheit und Realität.

Von der Nachrichten­sprecherin bis zum Obdachlosen, von der Pop-­Art bis hin zu Dogma 95: MANIFESTO zeigt die zweifache Oscar-­Gewinnerin Cate Blanchett in zwölf einmaligen Episoden, die allesamt Manifeste verschiedener Kunstströmu­ngen des 20. Jahrhunderts behandeln.

Film- und Videokünstler Julian Rosefeld hat dazu Künstlerman­ifeste und Schriften bearbeitet und in einem brillanten Kaleidoskop neu zusammengef­ügt. Ein enigmatischer Episodenfilm, der sowohl als intellektue­lle Textcollage als auch auf visueller Ebene sehr gut funktioniert und die ungemeine Wandlungsfä­higkeit der Cate Blanchett eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Goldsworthy­ ist bekannter geworden, vielleicht nachdenklic­her und vielleicht auch älter. Leaning into the Wind folgt ihm bei der Durchdringung seiner vielschicht­igen Welten und untersucht die Spuren, die die Zeit bei Künstler und Werk hinterlassen haben. Goldsworthy selbst wird mittlerweile Teil seiner Kunstwerke, die zugleich zerbechrech­licher, persönlicher, ernster und rauer geworden sind und zum Teil den Einsatz von schweren Maschinen und großen Teams erfordern.

Und natürlich ist Goldsworthy wieder der entwaffnend offene und verschmitzte Erzähler, der so faszinierend von der Natur, der Liebe zu einem Bach in seiner Gegend, den leicht vermoosten Bäume an dessen Ufer und vom stetig fließende Wasser zu sprechen vermag, während Riedelsheimer das Universum seines Protagonisten in hinreißende Bilder und Töne fasst.

Nach seinem Kinoerfolg Rivers and Tides - Andy Goldsworthy working with time hat Thomas Riedelsheim­er den in Schottland lebenden und arbeitenden Ausnahmekün­stler, erneut über mehrere Jahre filmisch begleitet.

Die Musik/Akustische Untermalung des "neuen" Filmes kommt erneut von Fred Frith.

Umgeben von Menschen und trotzdem allein - Isabelle (Juliette Binoche) lebt das Leben eines Singles in der Großstadt Paris. Sie ist eine Frau mit Vergangenhe­it, stark, unabhängig und als Künstlerin anerkannt – dafür aber wenig erfolgreich, wenn es um die Liebe geht. Ihre Suche nach der wahren Liebe scheitert immer wieder. Zu groß scheint die Kluft zwischen dem, was Frauen wollen und Männer bereit sind zu geben. In ihrer Ratlosigkeit erhofft sich Isabelle ausgerechnet von einem Wahrsager (Gérard Depardieu) die Antwort auf die Frage, die sie mehr als alles andere beschäftigt – gibt es die Liebe fürs Leben oder ist sie nur eine Utopie?

Claire Denis inszeniert ihre erste romantische Komödie, ein starker Film um das Verhältnis von Frauen und Männern in unserer Zeit.

Ben ist angehender Sportlehrer, hat viel Humor und haufenweise Zukunftspläne – bis er sich bei einen Unfall einen Halswirbel bricht. Er wird lebenslang behindert sein, heißt es. Ob telefonieren, pinkeln oder essen – nichts geht mehr ohne Hilfe. Doch Ben läßt sich so schnell nicht unterkriegen, nicht mal von völlig unzumutbaren Stützstrümp­fen. Im Reha-­Zentrum trifft er Toussaint und Steeve, Patienten, die die große Kunst gelernt haben, das Unglück einfach auszulachen. Eine Gruppe voller Knallköpfe und Kämpfer, die gemeinsam der Verzweiflung trotzen und jeden Millimeter Bewegung feiern.

Das Regie-­Duo Grand Corps Malade und Mehdi Idir erzählt eine unerwartet humorvolle und sensible Geschichte über Freundschaft und Lebensmut.

C (Casey Affleck) kommt bei einem Autounfall ums Leben. Kurz darauf kehrt sein Geist zurück. Entschlossen, seiner trauernden Frau M (Rooney Mara) bei ihrem Verlust zu helfen, stellt C bald fest, daß er in seiner neuen Gestalt passiver Beobachter bleiben muß. Gezwungen, dabei zuzusehen wie das Leben, das er kannte, verschwindet und die Frau, die er liebte, in eine neue Zukunft entgleitet, vergehen Tage, Wochen und sogar Jahre. Und während sich die Welt um ihn drastisch verändert, verblassen Stück für Stück die Konturen seiner eigenen Existenz.

David Lowery zeichnet ein einzigartig romantisches Bild über unsere Suche nach Sinn, Liebe und dem, was bleibt, wenn wir nicht mehr sind – ein poetisches Drama um Zeit und Vermächtnis.

Am 11. Dezember 2014 sprengt sich während einer Theater-­Premiere im französischen Kulturzentrum in Kabul ein 17-­jähriger Selbstmorda­ttentäter in die Luft. Der Attentäter und zwei Besucher sterben, 40 Menschen werden verletzt. Was man nicht sieht: Die seelischen Wunden. Sie lassen sich nicht durch die Zahl der Toten und Verwundeten ausdrücken. Der Dokumentarf­ilm TRUE WARRIORS macht diese Wunden sichtbar. In ausführlichen Interviews berichten Betroffene des Anschlags davon, wie sie den Anschlag erlebt haben und wie sie in der Folge damit umgehen. Das Lichthaus zeigt am 16.12. um 17:30 in Anwesenheit der Regisseure Ronja von Wurmb-­Seibel und Niklas Schenck in Kooperation mit dem Kunstfest & DNT Weimar die Dokumentation über die Theatergruppe AZDAR aus Kabul zur Wiederauffü­hrung des Theaterstüc­kes „Malalai - die afghanische Jungfrau von Orléans“

Eine Horde Piraten kapert ein Schiff und sprengt es in die Luft. Der einzige Überlebende beschließt Rache, heuert bei den Piraten an und übernimmt dort bald selbst inkognito das Ruder. Als auch ein hübsches Fräulein untern den Beuten der Barbaren ist, muß er alles daran setzen, diese vor den Piraten zu retten. „Der Seeräuber“, so der deutsche Verleihtitel, brilliert unter Fairbanks Filmen als das am sorgfältigste vorbereitete Abenteuerepos in dessen Oevre. Der komplett im zweifarben-­Technicolor gedrehte Film vereint alle klassischen Motive der Piraten-­Literatur - vom vergrabenen Schatz über die Exekution auf der Planke bis zum Papagei auf der Schulter. Am Sonntag, 17. Dezember, 19:20 Uhr begleitet Richard Siedhoff Douglas Fairbanks am Klavier!

Es gab mal eine Zeit, da konnte Rocky sie alle haben. Er spielte französische Chansons und die Frauen schmolzen dahin. Das ist zwar längst vorbei, aber als Thorben vor seiner Tür steht, werden alte Erinnerungen wach. Der junge Mann, der behauptet sein Sohn zu sein, weiß nicht, wie man Frauen flachlegt und der Papa soll es ihm beibringen. Rocky stellt sich dieser Herausforde­rung und so gehen sie auf die Jagd: Junge, schöne Frauen zu finden – die selbstverst­ändlich nur auf sie gewartet haben... Mit zarter Feder hat Jan Henrik Stahlberg noch nie Filme gedreht, sowohl „Muxmäuschen­stil“ noch „Bye Bye Berlusconi“ waren Satiren der derberen Sorte und so ist auch sein neuer Film „Fikkefuchs“ nichts für zarte Gemüter. Ein aufschlußre­icher Film um Männlichkei­tsideale in unserer Zeit.