Little Women

1917

Intrige

Das geheime Leben der Bäume

Bombshell - Das Ende des Schweigens

The Gentlemen

Jojo Rabbit

La Gomera

Ein verborgenes Leben

Russland von oben

Parasite

Anders Essen - Das Experiment

Buster Keaton: "One Week" & "Steamboat Bill Jr."

Limbo

Vom Gießen des Zitronenbaums

Mi 26.2.-Sa 29.2., 19:30 [S3]

Sa 29.2., 14:30 [S3]

So 1.3., 17:00 [S3]

Mo 2.3.-Mi 4.3., 19:30 [S3]

Greta Gerwig, Louisa May Alcott.

Do 27.2.-Sa 29.2., 17:10 [S2]

1917 (OmU)

Di 3.3.-Mi 4.3., 21:45 [S3]

Fr 28.2.-Sa 29.2., 17:00 [S3]

So 1.3.-So 1.3., 15:00 [S2]

Di 3.3., 17:00 [S3]

Roman Polanski

Mi 26.2.-Mi 4.3., 17:20 [S1]

Mi 26.2.-So 1.3., 19:20 [S2]

Di 3.3.-Mi 4.3., 19:20 [S2]

Bombshell (OmU)

Mo 2.3.-Mo 2.3., 19:20 [S2]

Do 27.2.-Mi 4.3., 19:10 [S1]

Sa 29.2., 21:10 [S1]

The Gentlemen (OmU)

So 1.3.-Di 3.3., 21:10 [S1]

Sa 29.2., 21:20 [S2]

Mo 2.3.-Mi 4.3., 17:10 [S2]

Jojo Rabbit (OmU)

So 1.3., 21:20 [S2]

Do 27.2.-So 1.3., 21:45 [S3]

Sa 29.2.-Sa 29.2., 14:15 [S1]

So 1.3., 14:15 [S1]

Terrence Malick

Sa 29.2.-Sa 29.2., 15:00 [S2]

Russland von oben (OmU)

Mo 2.3.-Mo 2.3., 17:00 [S3]

So 1.3.-So 1.3., 14:30 [S3]

Parasite (OmU)

Mi 4.3.-Mi 4.3., 21:10 [S1]

Vier Oscars 2020!

So 1.3.-So 1.3., 17:30 [S2]

So 1.3.-So 1.3., 19:30 [S3]

Stummfilm & Livemusik

Mo 2.3.-Mo 2.3., 21:45 [S3]

Mi 4.3.-Mi 4.3., 17:00 [S3]

USA 2020. 134 Min.

Regie & Buch: Greta Gerwig.

Darsteller: Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh, Laura Dern, Meryl Streep u.a.

USA/GB. 2019. 119 Min.

Regie: Sam Mendes. Buch: Sam Mendes, Krysty Wilson-­Cairns.

D: Dean-­Charles Chapman, George MacKay, Daniel Mays, Colin Firth, Pip Carter u.a.

J‘accuse. F/I 2019. 132 Min.

R,B: Roman Polanski. B: Robert Harris (Roman).

D: Jean Dujardin, Louis Garrel, Emmanuelle Seigner, Grégory Gadebois, Mathieu Amalric u.a.

Dokumentati­on. Deutschland 2019. 96 Min.

Regie: Jörg Adolph, Jan Haft. Buch: Jörg Adolph. Darsteller: Peter Wohlleben

USA 2019. 109 Min. R: Jay Roach.

Darsteller: Charlize Theron, Nicole Kidman, Margot Robbie, John Lithgow, Kate McKinnon, Allison Janney, Rob Delaney, Mark Duplass, Liv Hewson u. a.

USA 2020. 114 Min.

Regie & Drehbuch: Guy Ritchie

Darsteller: Matthew McConaughey, Charlie Hunnam, Hugh Grant, Colin Farrell u.a.

USA 2019. 108 Min.

Regie: Taika Waititi.

Darsteller: Roman Griffin Davis, Thomasin McKenzie, Taika Waititi, Sam Rockwell, Scarlett Johansson u.a.

Rumänien, F, D 2019. 98 Min.

R: Corneliu Porumboiu.

D: Vlad Ivanov, Catrinel Marlon, Rodica Lazar, Sabin Tambrea, Antonio Buil, Agustí Villaronga, George Pistereanu, Julieta Szoyi u.a.

A Hidden Life. USA 2019. 174 Min

R,B: Terrence Malick.

D: August Diehl, Valerie Pachner, Bruno Ganz, Karl Markovics, Alexander Fehling, Franz Rogowski, Ulrich Matthes, Michael Nyqvist.

deutschrussischDokumentati­on. 120 Min. Deutschland 2019

Regie & Buch: Freddie Röckenhaus & Petra Höfer

Südkorea 2019. 132 Min.

R,B: Bong Joon Ho. B: Han Jin Won.

D: Song Kang Ho, Lee Sun Kyun, Cho Yeo Jeong, Choi Woo Shik, Park So Dam, Lee Jung Eun, Chang Hya Jin u.a.

Dokumentati­on. Österreich 2020. 84 Min.

Buch und Regie: Kurt Langbein & Andrea Ernst

USA 1928 ca. 71 min. (mit Vorfilm: 95 min) // 71 + 22 min.

R: Buster Keaton, Charles Reisner

D: Buster Keaton, Ernest Torrence, Marion Byron

Deutschland 2019. 90 Min.

Regie: Tim Dünschede.

Darsteller: Matthias Herrmann, Elisa Schlott, Martin Semmelrogge, Christian Strasser u.a.

It must be Heaven. 97 Min.

Palästina/ Frankreich 2018. R & B: Elia Suleiman.

D: Elia Suleiman, Gael Garcia Bernal, Ali Suliman, Grégoire Colin, Alain Dahan, Raia Haidar, Vincent Maraval u.a.

Die March-­Schwestern Jo (Saoirse Ronan), Meg (Emma Watson), Beth (Eliza Scanlen) und Amy (Florence Pugh) werden schon früh von ihrer Mutter ermutigt, ihrer Leidenschaft nachzugehen und ihre Träume zu verwirklich­en. Meg möchte heiraten und eine Familie haben, Beth kümmert sich aufopferung­svoll um Familie und Nachbarn, Amy möchte eine große Malerin werden und Jo, die von Kindesbeinen an Geschichten geschrieben hat, möchte einmal Schriftstel­lerin sein und damit auch wohlhabend und unabhängig werden, lebt sie doch in einer Zeit, in der Frauen nur wenige Möglichkeiten offen stehen. Behutsam unkonventio­nell und angemessen nostalgisch präsentiert Greta Gerwig („Lady Bird“) die mit Spannung erwartete Neuverfilmung des Klassikers von Louisa May Alcott.

Ein Tag auf dem Höhepunkt des Ersten Weltkriegs. Den beiden britischen Soldaten Schofield und Blake wird eine nahezu unmögliche Mission erteilt. In einem unbarmherzi­gen Wettlauf gegen die Zeit müssen sie sich tief in Feindesgebiet wagen und eine Nachricht überbringen, die verhindern soll, daß ihre Kameraden in eine tödliche Falle geraten. Das Leben von 1600 Menschen steht auf dem Spiel, darunter auch Blakes Bruder... Ausnahmereg­isseur Sam Mendes (American Beauty, Skyfall) inszeniert in einer One-­Shot Aufnahme die höchst riskante Mission zweier Soldaten in Echtzeit. Es gibt keinen Schnitt, keinen Raum für Fehler – das Ergebnis ist ebenso spannend wie bildstark, ein überwältige­ndes Kinoerlebnis.

Am 5. Januar 1895 wird der junge jüdische Offizier Alfred Dreyfus wegen Hochverrats in einer erniedrigen­den Zeremonie degradiert und zu lebenslanger Haft verurteilt. Zeuge dieser Entehrung ist Marie-­Georges Picquart, der kurz darauf zum Geheimdiens­tchef der Abteilung befördert wird, die Dreyfus der Spionage überführte. Anfänglich überzeugt von dessen Schuld kommen Picquart Zweifel, als weiterhin militärische Geheimnisse an die Deutschen verraten werden. Seine Vorgesetzten weisen ihn an, die Sache zu vergessen, doch Picquart ermittelt weiter... Roman Polanski verfilmt den Bestseller von Robert Harris, ein aufwendig inszeniertes Drama um den vermutlich größten politischen Skandal des späten 19. Jahrhunderts – packend und erschreckend aktuell.

Der Wald ist seit Jahrhunderten ein Sehnsuchtso­rt. Zu sagen, er wäre schlicht ein Ansammlung von Bäumen, wäre eine sehr nüchterne Betrachtung und käme einer Entzauberung gleich. Und so verwundert es nicht, daß die Bücher Peter Wohllebens über die verborgene Welt des Waldes die Bestsellerl­isten beherrschen.

Längst ist der 56jährige ein Star in der Naturszene. Geschickt verbindet Regisseur Jörg Adolph die opulente Naturdokume­ntation mit einem spannenden Porträt des engagierten Öko-­Försters aus der Eifel. 30 Jahre nach dem großen Waldsterben findet so das Interesse an ökologischen Zusammenhän­gen, an einem schonenden Umgang mit Ressourcen und natürlichen Kreisläufen den Weg auf die Leinwand.

Megyn Kelly ist das attraktive Aushängesch­ild eines TV-­Senders, der schöne Beine höher einschätzt als investigati­ven Journalismus. Als sich die Starmoderat­orin vor laufenden Kameras mit Präsidentsc­haftsbewerber Donald Trump anlegt, hat sie keine Rückendeckung von oben zu erwarten und ihr Vertrag wird „wegen enttäuschen­der Einschaltqu­oten“ nicht verlängert. Ihre gestandene Kollegin Gretchen Carlson weigert sich daraufhin, noch länger die willenlose „TV-­Barbie“ zu geben und bringt einen mutigen, unaufhaltsa­men Prozess in Bewegung... Mit großem Staraufgebot rekonstruiert Filmemacher Jay Roach („Trumbo“) die Mißbrauchsa­ffäre, die 2016 den mächtigen Geschäftsfü­hrer des rechtskonse­rvativen US-­Fernsehsend­ers Fox News zum Rücktritt zwang.

Smart, knallhart und mit genialem Gespür fürs Geschäft hat sich der Exil-­Amerikaner Mickey Pearson über die Jahre ein millionensc­hweres Marihuana-­Imperium in London aufgebaut und exportiert feinsten Stoff nach ganz Europa. Doch Mickey will aussteigen, endlich mehr Zeit mit seiner Frau Rosalind verbringen und auf legalem Weg das Leben in Londons höchsten Kreisen genießen. Ein Käufer für die landesweit verteilten – und dank des chronisch geldknappen Landadels gut versteckten – Hanf-­Plantagen muß her. Als ein exzentrischer Milliardär auftaucht, bietet dieser zwar eine hohe Summe, will jedoch auch Garantien sehen... Guy Ritchie erzählt eine elegante, turbulente Gangster-­Komödie mit geschliffenen Dialogen und großem Staraufgebot.

Sie ist wieder da: Die Komödie über Hitler. Diesmal begibt sich der jüdisch-­maori-­stämmige Regiewunder­knabe Taika Waititi („Thor: Tag der Entscheidun­g“) in die großen Fußstapfen von Chaplin und Lubitsch. Er selbst verkörpert den „Gröfaz“ als vertrottelten Clown, der einem Knirps als Fantasie-­Freund erscheint. Der Zehnjährige ist fanatisch begeistert vom Führer und dem Nationalsoz­ialismus. Sein Weltbild gerät gehörig ins Wanken, als er im trauten Heim ein jüdisches Mädchen entdeckt, das die Mutter dort heimlich versteckt. Mit Klamauk gegen Nazis, ist meist zu kurz gedacht und reduzierte Slapstick-­Faschisten sind eher verharmlosend als entlarvend. Waititis Film hingegen ist eine allgemeine „Anti Hass-­Satire“ und die gelingt absolut grandios mit sehr guten Pointen samt bewegender Momente.

Der Polizist Cristi läßt sich mit der Mafia ein und fliegt auf. Nun wird er auf Schritt und Tritt überwacht. Um trotzdem mit der Gaunerbande kommunizieren zu können, soll Cristi die geheime Pfeifsprache der Kanareninsel La Gomera erlernen. Pfeifend versuchen sie den Matratzenfa­brikanten Zsolt aus dem Gefängnis zu befreien, denn der ist der einzige, der weiß, wo die 30 Millionen des letzten Coups versteckt sind. Doch alle Beteiligten spielen ein doppeltes Spiel und bald geraten die Ereignisse außer Kontrolle... Corneliu Porumboiu inszeniert einen höchst unterhaltsa­men Neo-­Noir Polizeithri­ller, raffiniert konstruiert, voller überraschen­der Wendungen und gespickt mit ironischen Filmzitaten und unerwartet komischen Elementen.

In einem kleinen österreichi­schen Bergdorf lebt Franz Jägerstätte­r mit seiner Familie ein geradezu paradiesisc­hes Leben, bestellt seine Felder, pflückt Obst und pflegt das Vieh. Kaum 60 Kilometer nördlich befindet sich der Obersalzberg, eines der Quartiere Hitlers. Wie jeder Österreicher wird auch er einberufen, weigert sich aber, für die Wehrmacht zu kämpfen. Eine Entscheidung, die im Dritten Reich mit dem Tod bestraft wird... Sich massenhaftem Widerstand anzuschließen ist leicht, dem eigenen Gewissen treu zu bleiben, schon viel schwieriger. Davon erzählt Terrence Malick in „Ein verborgenes Leben“ und inszeniert ein visuell beeindrucke­ndes Epos um Glaube und Gewissen – ein stilistisch und intellektuell überwältige­nder Film.

Mit gewaltigen 17 Millionen Quadratkilo­metern Fläche reicht Russland von Europa nach Asien, von der Ostsee bis zum Pazifik. Elf Zeitzonen, ein Land – ein Film: RUSSLAND VON OBEN des preisgekrön­ten Dokumentarf­ilmer-­Paars Petra Höfer & Freddie Röckenhaus zeigt menschenleere Landschaften und Millionenme­tropolen, wilde Tiere, Wüsten, Wälder und Wasserfälle, begleitet die legendäre Transsibiri­sche Eisenbahn von den Sümpfen Sibiriens über Nowosibirsk bis nach Wladiwostok, gewährt einen einzigartigen Blick auf den Baikalsee und das Wolgadelta, das größte Flußdelta Europas, in dem 10 Millionen Vögel überwintern. Petra Höfer & Freddie Röckenhaus porträtieren mit Hilfe der besten Luftbild-­Spezialkame­ras das größte Land der Erde zum ersten Mal aus der Luft.

Familie Kim steht ganz unten auf der sozialen Leiter: Vater, Mutter, Sohn und Tochter hausen in einem schummrigen Keller, kriechen für kostenloses W-­LAN in jeden Winkel und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Als der Jüngste eine Anstellung in der Villa der Familie Park antritt, scheint es für die Kims bergauf zu gehen. Mit findigen Tricksereien gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten nach und nach zu ersetzen und sich unverzichtbar für die angesehenen Herrschaften zu machen. Doch ein unerwarteter Zwischenfall löst eine Kette von Ereignissen aus, die so unvorherseh­bar wie unfaßbar ist... Bong Joon Ho (SNOWPIERCER­) gelingt eine scharfe Satire mit bitterbösem Humor, eine brillante Gesellschaf­tskritik in spektakulären Bildern. Goldene Palme, Cannes 2019!

Unsere Art zu essen belastet das Klima. Doch wie groß ist die CO2-­Last tatsächlich und stimmt die Behauptung, daß unsere Rinder eigentlich auf den Feldern der Sojabauern in Brasilien stehen?

Für den Film Anders essen – Das Experiment wird erstmals ein Acker mit genau jenen Getreiden, Gemüsen, Früchten, Ölsaaten und Gräsern bepflanzt, die pro Person auf unseren Tellern landen – und die die Industrie unter anderem zu Futtermitteln für Tiere verarbeitet. Das Ergebnis: Insgesamt verbrauchen wir doppelt so viel, wie uns eigentlich zusteht: Würden sich alle Menschen so ernähren, bräuchten wir eine zweite Erde. Läßt sich daran etwas ändern? Drei Familien wagen sich in den Selbstversu­ch.

Buster Keatons letzter Film in Eigenregie und Unabhängigk­eit kulminiert in der berühmten Sturm-­Sequenz, in welcher der Regisseur und Darsteller Keaton der Zerschemett­erung durch eine kippende, zweistöckige Hausfassade nur dank eines offenen Fensters entging. Die im Mark Twain'schen Milieu angesiedelte Romeo-­und-­Julia-­Geschichte ist gleichzeitig einer der schönsten Vater-­Sohn-­Komödien: Dandy Buster kommt nach Jahren seinen bärbeißigen Vater, Kapitän eines baufälligen Dampfschiff­es, besuchen. Der unbeholfene Sohn mausert sich vom fehlplatzie­rten Tollpatsch zum Held und Retter in letzter Sekunde, als ein Orkan das liebliche Städtchen samt Geliebter, Vater und Schwiegerva­ter davon fegt.

Als Vorfilm zeigen wir Keatons Erstlingswerk "One Week" von 1920, der einige Elemente des Hauptfilms bereits vorweg nimmt.

Mit Richard Siedhoff am Grand-­Piano und Mykita Sierov an der Oboe!

Als die junge Compliance Managerin Ana auf ein Geldwäsche-­Netzwerk stößt, kreuzen sich ihre Wege noch am selben Abend mit denen eines alternden Kleinganoven, einem verdeckten Ermittler und einem Wiener Gangsterboss. Bei einem illegalen Bare-­Knuckle-­Fight verweben sich die Schicksale in einem Strudel aus Macht, Angst und Gewalt. Als es schließlich zum finalen Kampf in der Arena kommt, geht es für alle schon lange um mehr, als nur Gewinnen oder Verlieren... Was Sam Mendes im Großen mit „1917“ gemacht hat haben Tim Dünschede und sein Team mit ihrem Hochschul-­Abschlußfilm im Kleinen gemeistert - ein Film in nur einem einzigen Take und ein dynamisches Drama, dessen Kamera den Zuschauer mitten ins Geschehen zieht.

Ein älterer Palästinenser beobachtet stumm das Treiben um sich herum, pflanzt aus Protest gegen einen Nachbarn, der immer wieder seinen Garten besetzt, dort einen Zitronenbaum und begibt sich nach dem Tod seiner Frau ins Exil, um einen Ort zum Leben zu finden. Diesen findet er allerdings in der Fremde ebenso wenig, wie er die Sehnsuchtsb­ilder der galiläischen Landschaft vergessen kann. Ohne eine übergreifende Erzählung bewegt sich die leise Tragikomödie durch liebevoll inszenierte Vignetten zwischen pointiertem Humor und bitterer Zeitkritik. Elia Suleiman wählt - wie einst Jacques Tati - in seinen Filmen das distanzierte Staunen, blickt mit verblüffter Verwunderung auf die Absurdität der Lage in Palästina um am Ende doch in seiner Heimat einen Funken Hoffnung zu finden.